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Lebensversicherung Ratingagentur zweifelt an US-Tochter der Allianz

AM Best hat das A-Rating der Allianz Life bestätigt. Dabei warnte AM Best jedoch, die Stärken würden teilweise ausgeglichen durch das einseitige Geschäftsprofil der US-Tochter. Denn 95 Prozent der Prämieneinnahmen kämen von festen und flexiblen Rentenprodukten.
19.02.2011 - 10:04 Uhr Kommentieren

Frankfurt Letztere sind als Variable Annuities bekannt und haben viele Altersvorsorge-Anbieter in den USA im Zuge der Krise vor große Probleme gestellt. Milliardenabschreibungen waren die Folge, weil viele Produkte falsch kalkuliert worden waren.

 Die finanzielle Stärke des US-Geschäfts sei zwar exzellent, erklärte die Ratingagentur. Begründet wurde dies mit der starken Mutter, der Allianz-Gruppe. AM Best sieht jedoch eine ungleiche operative Entwicklung innerhalb der Variable Annuities und Potenzial für weitere Wertminderungen von Vermögenswerten im Investmentportfolio. Der jüngste Trend sei allerdings positiv gewesen.

 Außerdem weist die Ratingagentur darauf hin, dass die US-Gruppe „bedeutsam“ in Bonds engagiert sei, die unter dem Status „Investmentgrade“ benotet würden, also Ramschstatus hätten. Dazu gehöre ein Portfolio von forderungsbesicherten, strukturierten Wertpapieren, sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO). Diese Papiere sind ein wichtiges Refinanzierungsmittel für Banken auf dem Kapitalmarkt. Im Zuge der Finanzkrise sind CDOs aber in die Kritik geraten, weil über dieses Vehikel in hohem Maße riskante Kreditforderungen als vermeintlich sichere Investments auf dem Kapitalmarkt platziert wurden.

Die Allianz Life hatte 2009 ein CDO-Portfolio zu Kosten von 1,35 Milliarden Dollar übernommen. Der Kaufpreis habe dabei einen Abschlag von etwa 50 Prozent auf den geschätzten Wert enthalten. Während das Kapitalniveau nach den US-Aufsichtsregeln davon profitierte, könnte die Qualität des Kapital im US-Lebensversicherungsgeschäft künftig durch die Wertentwicklung dieser Papiere beeinträchtigt werden, warnt AM Best. Gleichzeitig merken die Analysten aber an, dass die Investmenterfahrung der CDOs bisher mit den Kauferwartungen übereinstimme.

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