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Lebensversicherungen Japanische Versicherer wollen im Ausland anlegen

Japanische Lebensversicherer entscheiden sich, in Zukunft verstärkt im Ausland zu investieren. Große Schwankungen und niedrige Zinsen machen es zu schwierig, japanische Staatsanleihen zu kaufen.
19.04.2013 - 13:51 Uhr Kommentieren
44 Prozent ihrer Anlagen haben die japanischen Lebensversicherer in Staatsanleihen ihres Landes gesteckt, nur 15 Prozent in ausländische Bonds und Aktien. Quelle: dpa

44 Prozent ihrer Anlagen haben die japanischen Lebensversicherer in Staatsanleihen ihres Landes gesteckt, nur 15 Prozent in ausländische Bonds und Aktien.

(Foto: dpa)

Tokio Japanische Lebensversicherer wollen verstärkt Geld im Ausland anlegen. "Angesichts der großen Schwankungen und niedrigen Zinsen ist es derzeit sehr schwierig, japanische Staatsanleihen zu kaufen", sagte der Chef des größten japanischen Lebensversicherers Meiji Yasuda, Kenji Matsuo, am Freitag in Tokio. "Eine überlegenswerte Option ist der Kauf ausländischer Anleihen", sagte Yasuda, der auch Chef des Branchenverbandes ist.

44 Prozent ihrer Anlagen haben die Lebensversicherer in Staatsanleihen ihres Landes gesteckt, nur 15 Prozent in ausländische Bonds und Aktien. Da die Notenbank riesige Summen in die Wirtschaft pumpen will, hat das die ohnehin schon dünnen Renditen für japanische Staatsanleihen noch weiter gedrückt. "Wir werden vorübergehend in ausländische Anleihen investieren und wieder in japanische Titel umschichten, wenn die Zinsen hochgegangen sind", sagte Yasuda.

Das verstärkte Interesse aus Japan hat in den vergangenen Tagen die Renditen von Staatsanleihen in der Euro-Zone gedrückt - sowohl von wirtschaftlich soliden Staaten wie Deutschland als auch von Krisenländern wie Italien und Spanien. Dies sei ein Indiz dafür, "dass sich überschüssige Liquidität aus Japan möglicherweise ihren Weg sucht und verstärkt in das Segment Staatsanleihen fließt", so die Analysten der HSH Nordbank.

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