Niedrigzinsumfeld Allianz kauft keine Bundesanleihen mehr und forciert Umbau
Der Allianz-Vorstandschef hält die Zinssteuerung der EZB für falsch.
Frankfurt Allianz-Boss Oliver Bäte will den angestoßenen Umbau des Versicherers in den kommenden Jahren noch schneller vorantreiben. „Das Hauptproblem unserer Industrie und der Allianz im Besonderen ist, dass wir manchmal an unserer Komplexität ersticken“, sagte Vorstandschef Bäte am Dienstagabend vor dem Internationalen Club der Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. So schleppe die Allianz allein in Deutschland rund 62 Arten von Rechtsschutzpolicen mit sich herum, von denen nur ein Bruchteil noch verkauft würde.
Der Dax-30-Konzern hat sich eine grundlegende Vereinfachung in seinem neuen Mehrjahres-Strategieplan auf die Fahnen geschrieben. Alte Verträge sollen nun auf neue Produkte umgestellt und alte IT-Systeme langfristig abgestellt werden. Bis 2023 will die Allianz die Hälfte der Alt-Computersysteme abgeschaltet haben. Zudem sollen mehr Angebote auf einheitliche Plattformen gesetzt werden.
Ein weiterer wichtiger Schritt soll der neue digitale Direktversicherer Allianz Direct werden, der im November mit Kfz-Policen startet und von Größeneffekten profitieren soll.
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