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Rückversicherer Axis und PartnerRe bündeln Kräfte

Brutto-Prämieneinnahmen von über zehn Milliarden Dollar machen das Bündnis zwischen den Rückversicherern Axis und PartnerRe zu einem potenten Player. Die Mega-Fusion hat für die Branche eine marktbereinigende Wirkung.
26.01.2015 - 15:14 Uhr Kommentieren
Ein Mann befestigt Abdeckfolie an einem von einem Unwetter zerstörten Dach: Naturkatastrophen sind das Kerngeschäft der Rückversicherer. Quelle: dpa

Ein Mann befestigt Abdeckfolie an einem von einem Unwetter zerstörten Dach: Naturkatastrophen sind das Kerngeschäft der Rückversicherer.

(Foto: dpa)

New York In der Rückversicherungsbranche setzt die lang erwartete Marktbereinigung ein. Die beiden US-Unternehmen Axis Capital und PartnerRe gaben am Sonntagabend ihre Fusionspläne bekannt. Entstehen soll ein Konzern mit einem Börsenwert von rund elf Milliarden Dollar, der zur weltweiten Nummer fünf aufrückt und damit die französische Scor überholt. Die Brutto-Prämieneinnahmen liegen den Angaben zufolge zusammen bei über zehn Milliarden Dollar.

Die Führungsgremien beider Unternehmen haben den "Zusammenschluss auf Augenhöhe" bereits abgesegnet. Durch einen Aktientausch werden die Anleger von PartnerRe am Ende knapp 52 Prozent des fusionierten Konzerns halten. Im Chefsessel soll aber Albert Benchimol sitzen, der bislang Axis Capital führte.

Rund um den Globus stehen Rückversicherer unter Druck, weil ihre Kunden, die Erstversicherer, in schadenarmen Zeiten weniger Absicherung für Naturkatastrophen in Anspruch nehmen. Außerdem drängen neue Anbieter wie Fonds auf den Markt. Das drückt die Preise.

Analysten erwarten daher, dass immer mehr klassische Rückversicherer ihre Kräfte bündeln werden. "Alles was zählt, ist eine gewisse Größe zu erreichen", kommentierte Analyst Ben Cohen von der Vermögensverwaltung Canaccord Genuity den jüngsten Deal. Er geht davon aus, dass Scor schon bald mit einer Übernahme nachzieht, um nicht an Boden zu verlieren. Die Top-3 der Branche sind die Münchener Rück, Swiss Re und Hannover Rück

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