Rückversicherer Finanzvorstand der Munich Re sieht Markteinbruch gelassen
Der Finanzvorstand des Rückversicherers wird die Aktienquote von 6,5 Prozent auf jeden Fall beibehalten.
Der Kurseinbruch der vergangenen Tage an den internationalen Aktienmärkten versetzt Großinvestoren wie die Munich Re keineswegs in Alarm. Der Rückversicherer hatte seine Aktienquote im vergangenen Jahr von Januar bis September von fünf auf 6,5 Prozent des verwalteten Vermögens angehoben.
„Wir werden jetzt keinen völligen Paradigmenwechsel vollziehen, sondern sind weiterhin pro Aktie eingestellt,“ betonte Finanzvorstand Jörg Schneider am Dienstag bei der Vorstellung der vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Jahr. Die Einstellung ändere sich auch nicht durch den jüngsten Einbruch. „Es kann sogar sein, dass wir unser Engagement am Aktienmarkt weiter verstärken“, kündigte er an.
Insgesamt verwaltete der Rückversicherer Ende 2017 einen Bestand an Kapitalanlagen ohne Versicherungsbezug zu einem Buchwert von 217,6 Milliarden Euro.
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