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Schweizer Rückversicherer Swiss Re räumt Lebensversicherungs-Sparte auf

Swiss Re will Kosten und Schulden reduzieren und mit einer attraktiven Dividende dem Konkurrenten aus München zu schaffen machen. Binnen drei Jahren will der Konzern Kosten im dreistelligen Millionenbereich einsparen.
24.06.2013 Update: 24.06.2013 - 15:00 Uhr Kommentieren
Der Hauptsitz des Rückversicherers Swiss Re in Zürich. Quelle: dpa

Der Hauptsitz des Rückversicherers Swiss Re in Zürich.

(Foto: dpa)

Zürich Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re stellt sein Geschäft mit Kranken- und Lebensversicherungen neu auf. Der Umbau werde im kommenden Jahr rund eine halbe Milliarde Dollar kosten, sagte Finanzchef George Quinn am Montag.

Für den Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re bleiben steigende Ausschüttungen an die Aktionäre das oberste Ziel. Kosten und Schulden sollten reduziert und die Sparte Life & Health solle rentabler werden, teilte der Konkurrent des Branchenprimus Münchener Rück am Montag vor einer Investorenveranstaltung mit. „Unsere höchste Priorität bleibt aber die Auszahlung einer attraktiven und steigenden, regulären Dividende”, erklärte Finanzchef George Quinn.

Swiss Re kündigte an, die Kosten bis 2015 um 250 bis 300 Millionen Dollar zu senken. Ein Jobabbau sei damit nicht verbunden, erklärte Quinn. Das eingesparte Geld soll in Bereiche investiert werden, die ein attraktive Rendite versprechen – beispielsweise in den Ausbau des Geschäfts in den Wachstumsmärkten.

Chancen wittert der Konkurrent des Branchenprimus Münchener Rück vor allem in China, Indien, Indonesien, Brasilien und Mexiko. 2015 soll ein Viertel der Prämieneinnahmen in Wachstumsmärkten erzielt werden, 2012 belief sich der Anteil auf 15 Prozent.

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    Die Eigenkapitalrendite in der Sparte Life & Health will der Konzern bis 2015 auf zehn bis zwölf Prozent verbessern. Der Bereich steht für rund ein Drittel der Prämieneinnahmen. Um die Eigenkapitalrendite zu maximieren will Swiss Re die Verschuldung um mehr als vier Milliarden Dollar zurückfahren. Dazu sollen unter anderem vorrangige Verbindlichkeiten zurückgekauft werden.

    Finanzziele werden nicht angetastet
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