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Star-Investor Warren Buffett spendet vier Milliarden Dollar: „Die Gesellschaft kann mit meinem Geld etwas anfangen. Ich nicht.“

Der Chef des US-Unternehmens Berkshire Hathaway hat sich nun von der Hälfte seiner Aktien getrennt. Buffett spendet an mehrere gemeinnützige Organisationen und die Gates-Stiftung.
23.06.2021 - 19:09 Uhr 1 Kommentar
Der Star-Investor gehört zu den reichsten Menschen der Welt und hält „mehr als 99 Prozent“ seines Vermögens in Berkshire-Aktien. Quelle: Reuters
Warren Buffett

Der Star-Investor gehört zu den reichsten Menschen der Welt und hält „mehr als 99 Prozent“ seines Vermögens in Berkshire-Aktien.

(Foto: Reuters)

Denver 2006 traf Warren Buffett eine weitreichende Entscheidung. Der Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway kündete an, all seine Berkshire-Aktien schrittweise für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Dieses Ziel hat er nun zur Hälfte erreicht, wie Buffett am Mittwoch erklärte. Buffett spendete Aktien im Wert von 4,1 Milliarden Dollar an die Stiftung von Bill und Melinda Gates sowie an vier weitere Organisationen.

„Das ist ein wichtiger Meilenstein für mich“, stellte Buffett in einer ausführlichen Stellungnahme klar, in der er auch über die Bedeutung von Philanthropie für die Gesellschaft sprach.

Buffett kündete am Mittwoch auch seinen Rücktritt von der Bill und Melinda Gates Stiftung an. Dort saß der seit Jahren im Verwaltungsrat. Die Stiftung des Microsoft-Gründers ist der mit Abstand größte Empfänger von Buffetts Geldern.

Buffett und Bill Gates verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft. Gates saß auch im Verwaltungsrat von Berkshire Hathaway, trat von dem Posten jedoch im vergangenen März überraschend zurück.

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    Die künftige Arbeit der Gates-Stiftung war in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen geraten, nachdem Bill und Melinda Gates ihre Trennung bekannt gegeben haben. Die Gates-Stiftung mit einem Vermögen von rund 50 Milliarden Dollar ist die größte und einflussreichste der Welt. Wie genau sich die Arbeit der Stiftung nach der Trennung des Ehepaars verändern wird, ist derzeit noch unklar.

    Buffett hat in den vergangenen Jahren schrittweise alle ähnlichen Mandate niedergelegt und ist nur noch als Verwaltungsratschef in seinem eigenen Unternehmen tätig. Der Berkshire-Chef sei ohnehin nur ein „inaktiver“ Kontrolleur der Stiftung gewesen, stellte er klar.

    Er versicherte jedoch, dass er voll hinter der Mission von Bill und Melinda Gates stehe. Stiftungschef Marz Suzman „hat meine volle Unterstützung“, betonte Buffett. „Meine Ziele stimmen zu 100 Prozent mit denen der Stiftung überein und meine physische Beteiligung ist in keinster Weise nötig,um diese Ziele zu erreichen.“

    Bescheidener Lebensstil

    Buffett gehört zu den reichsten Menschen der Welt und hält „mehr als 99 Prozent“ seines Vermögens in Berkshire-Aktien. Der 90-jährige Star-Investor ist für seinen bescheidenen Lebensstil bekannt. Er hat ein Faible für Fast Food und wohnt noch immer in dem Haus, das er 1958 für 31.500 Dollar gekauft hat.

    „Die Gesellschaft kann mit meinem Geld etwas anfangen. Ich nicht“, so Buffett am Mittwoch. Er räumte ein, dass er ein vergleichsweise bequemer Philanthrop sei, der sein Geld an andere Stiftungen gebe, jedoch nicht selbst viel Zeit und Energie in die gemeinnützigen Projekte stecke.

    „So bleibt mir mehr Zeit, das zu tun, was ich liebe“, sagte Buffett, der Berkshire Hathaway seit 56 Jahren führt und das Unternehmen zu einem der größten börsennotierten Konzerne Amerikas gemacht hat.

    Neben der Gates-Stiftung spendet Buffett auch Aktien an die gemeinnützigen Organisationen seiner drei Kinder, sowie der seiner verstorbenen ersten Frau, Susan. Seine Kinder würden sich deutlich aktiver in ihren Stiftungen engagieren. Buffett riet anderen Milliardären, ihren Kindern gerade so viel Geld zur Verfügung zu stellen, „damit sie das tun können, was sie wollen“. Sie sollten jedoch nicht zu viel Geld bekommen, um am Ende nichts tun zu müssen.

    Der Berkshire-Chef setzt sich schon seit Jahren dafür ein, dass wohlhabende Amerikaner stärker besteuert werden. Es sei gut, dass sich der Kongress dem Thema annehme, sagte Buffett. Artikel des Mediums „Pro Publica“ hatten geheime Steuerunterlagen von Superreichen ans Tageslicht gebracht, aus denen hervor geht, dass viele praktisch keine oder kaum Steuern zahlen.

    Buffetts gemeinnütziges Engagement wirkt sich auch auf die Zukunft von Berkshire Hathaway aus. Der Milliardär hat nun noch 238.624 Berkshire-Papiere der Klasse A, die rund 100 Milliarden Dollar Wert sind. Damit ist er immer noch der wichtigste Entscheider des Unternehmens. Doch die Gewichte werden sich nach und nach verschieben, was anderen Aktionären mittelfristig mehr Mitspracherecht geben wird.

    Mehr: Warren Buffett kürt Greg Abel zu seinem Nachfolger.

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    1 Kommentar zu "Star-Investor: Warren Buffett spendet vier Milliarden Dollar: „Die Gesellschaft kann mit meinem Geld etwas anfangen. Ich nicht.“"

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    • Die Milliarden zu spenden ist ehrenwert. Es sollte jetzt Geld in die richtige Richtung fließen. Eine davon ist die innovative Entwicklung der Neutrino Technologie. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer  von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und  die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. In Indien hat das C-met Institut in Punafür die Entwicklung des selbstladenden PI Cars mit den Patenten ein Budget von 2.5 Milliarden Dollar zugesprochen bekommen. Auch der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters"  Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Mobile, dezentrale Haushaltsenergie und unendliche Reichweite für die Elektromobilität - GENIAL. Russische, Indische und Schweizer Investoren sind bereits im Boot. Die Welt muss besser werden mit Neutrino Energy.

       

       

       

       

       

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