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Stellenabbau Deutsche Bank will IT-Tochter der Postbank verkaufen

Mit dem Verkauf von Postbank Systems könnte die Deutsche Bank den geplanten Stellenabbau vorantreiben. Der IT-Dienstleister hat rund 1400 Beschäftigte.
22.10.2020 Update: 22.10.2020 - 09:45 Uhr Kommentieren
Die Postbank Systems, die bislang für die IT der Postbank zuständig war, wird mit der IT-Integration der Postbank in die Deutsche Bank überflüssig. Quelle: dpa
Finanzcenter der Postbank

Die Postbank Systems, die bislang für die IT der Postbank zuständig war, wird mit der IT-Integration der Postbank in die Deutsche Bank überflüssig.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bank will sich von der IT-Tochter der Postbank trennen. Das Institut befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem indischen Unternehmen über den Verkauf des IT-Dienstleisters Postbank Systems, hieß es in Finanzkreisen.

Die Verhandlungen mit Tata Consultancy Services könnten bis zum Jahresende abgeschlossen sein, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, die zuerst darüber berichtet hatte. Geplant sei, dass die Deutsche Bank nach einem Verkauf benötigte Dienstleistungen von dem neuen Eigentümer für etwa ein Jahr lang beziehe. Die Deutsche Bank wollte das nicht kommentieren, auch nicht der potenzielle Käufer, Tata Consultancy Services.

Der geplante Verkauf steht in Zusammenhang mit der vollständigen Integration der Postbank in die IT-Systeme der Deutschen Bank. Damit werden die Dienstleistungen der Postbank Systems in absehbarer Zeit überflüssig.

Analysten rechnen mit starker Investmentbank

Durch den Verkauf der Tochter, die rund 1400 Mitarbeiter beschäftigt, könnte die Deutsche Bank ihre Sparpläne vorantreiben. Die Deutsche Bank hat mit Ankündigung ihrer neuen Strategie im vergangenen Sommer das Ziel ausgegeben, die Zahl der Arbeitsplätze bis 2022 um 18.000 auf 74.000 zu reduzieren. Bis Ende Juni hatte die Bank ein Drittel davon erledigt. Allein in seiner Privatkundensparte will das Institut eine Milliarde Euro einsparen. Auch darauf zahlt die IT-Integration der Postbank sowie der Verkauf der Postbank Systems ein.

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    Am kommenden Mittwoch legt die Deutsche Bank die Zahlen für das dritte Quartal vor. Analysten rechnen mit einem Vorsteuergewinn von 178 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Institut wegen der Kosten für den Konzernumbau noch 687 Millionen Euro Verlust geschrieben. Nach Abzug von Zinszahlungen für Nachranganleihen dürfte das Institut den Analystenschätzungen zufolge allerdings wieder einen kleinen Verlust geschrieben haben.

    Vor allem die Investmentbank dürfte erneut deutlich mehr als im Vorjahr verdient haben. Der Vorsteuergewinn der Unternehmensbank sowie der Privatkundensparte dürfte dagegen gesunken sein.

    Mehr: Gute Quartalszahlen werden nur wenig am latenten Misstrauen gegenüber den Banken ändern

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