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Sturmschäden Hurrikan bringt Versicherer zum Zittern

Die Versicherungsbranche schaut gebannt nach New York. Wenn der Wirbelsturm die Stadt verwüstet, würde das die gebeutelte Branche hart treffen. Experten machen aber Hoffnung.
28.08.2011 - 12:52 Uhr Kommentieren

Tote durch Hurrikan „Irene”

Der Hurrikan "Irene" trifft die Versicherungsbranche in einem Jahr, in dem sie eh schon arg gebeutelt ist. Das Jahr begann mit teuren Erdbeben und Überschwemmungen in Australien und Neuseeland, dann kam die Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan. Zuletzt belastete eine kostspielige Tornado-Serie in den USA die Bilanz.

Nun trifft mit "Irene" gleich der erste schwere Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik auf die dicht besiedelte US-Ostküste und New York. Seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1851 haben nur fünf Hurrikane mit hoher Geschwindigkeit New York erreicht, der letzte war Hurrikan „Gloria“ im Jahr 1985.

Wie stark der Hurrikan die Versicherer belasten wird, lässt sich noch nicht sicher abschätzen. Da sich der Hurrikan aber bis nach New York stark abgeschwächt hat, gehen Experten nicht mehr von dramatischen Zahlen aus. Die Experten von Kinetic Analysis, einem auf die Berechnung von Sturmschäden spezialisierten amerikanischen Unternehmen, nannten in den vergangenen Tagen verschiedene Größenordnungen, je nachdem welche Route der Hurrikan einschlägt. Im schlimmsten Fall könnte der Hurrikan bis zu 20 Milliarden Dollar kosten, hieß es zunächst, inklusive etwa der Kosten für Produktionsausfälle oder die Unterbrechung des Schiffs- und Flugverkehrs. Knapp 14 Milliarden Dollar seien dabei versicherte Schäden.

Gestern wurde Kinetic Analysis dann in amerikanischen Medien mit deutlich niedrigeren Zahlen zitiert: „Irene“ könnte in den USA gesamtwirtschaftliche Schäden von 6,5 Milliarden Dollar anrichten. Der Hurrikan wird daher trotz seiner gefährlichen Route entlang der US-Ostküste wahrscheinlich nicht zu den besonders teuren Wirbelstürmen gehören. Zum Vergleich: Hurrikan „Katrina“, der 2005 New Orleans verwüstete, verursachte Schäden von 125 Milliarden US-Dollar, davon waren 62 Milliarden US-Dollar versichert.

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