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Tochter von Investmentbank Natixis Coface startet Börsengang in Paris

Der Kreditversicherer Coface geht an die Pariser Börse. Der Börsengang würde mehrere Hunderte Millionen Euro einbringen. Danach will Coface neue Produktangebote für Mittelständler auf den Markt bringen.
16.06.2014 - 14:04 Uhr Kommentieren
Mit dem Verkauf an seiner Tochte Coface will die Investmentbank Natixis sich unter anderem auf das Firmenkundengeschäft konzentrieren. Quelle: AFP

Mit dem Verkauf an seiner Tochte Coface will die Investmentbank Natixis sich unter anderem auf das Firmenkundengeschäft konzentrieren.

(Foto: AFP)

Paris Der weltweit drittgrößte Kreditversicherer Coface geht Ende des Monats an die Pariser Börse. Die französische Investmentbank Natixis will sich mit dem Verkauf eines Mehrheitsanteils an seiner Tochter Coface auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: das Firmenkundengeschäft, die Vermögensverwaltung und spezialisierte Finanzdienstleistungen. Der Börsengang von Coface würde ihr in der Mitte der Preisspanne 832 Millionen Euro einbringen. Dem Börsenkandidaten selbst fließt kein Geld zu. Der Kreditversicherer legte die Preisspanne am Montag auf 9,60 bis 11,20 Euro fest, die Zeichnungsfrist läuft bis zum 26. Juni. Verkauft werden sollen knapp 80 Millionen Aktien; dazu kommt bei großer Nachfrage eine Platzierungsreserve von 15 Prozent. Am 27. Juni soll Coface sein Debüt an der Pariser Euronext feiern. Begleitet wird der Börsengang von JPMorgan und Natixis.

Exportkreditversicherer sind vor allem für den internationalen Handel wichtig. Sie sichern Lieferanten gegen das Risiko ab, dass der Abnehmer ihrer Waren nicht zahlen kann oder will. Nummer eins auf dem Markt ist die Allianz -Tochter Euler Hermes, deren Marktanteil im Jahr 2012 die Ratingagentur Moody's auf 33 Prozent beziffert. Coface liegt mit 14 Prozent auf Platz drei knapp hinter der niederländischen Atradius, die nicht börsennotiert ist. Euler Hermes ist an der Börse rund 3,9 Milliarden Euro wert, Coface käme in der Mitte der Preisspanne auf gut 1,6 Milliarden Euro. Sie ist in Polen und Deutschland auch im Forderungsmanagement (Factoring) aktiv.

Nach dem Börsengang will Coface neue Produktangebote für Mittelständler auf den Markt bringen und ihr Netz in den nächsten fünf Jahren um zehn Länder erweitern. Noch kommt mehr als die Hälfte des Umsatzes aus Nord- und Westeuropa, Lateinamerika wird aber immer wichtiger.

Coface war 1946 als staatliche französischer Exportkredit-Agentur gegründet worden. 1994 wurde sie privatisiert und 2002 von Natixis übernommen. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz um 1,6 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, die Prämieneinnahmen gingen um 0,9 Prozent zurück. Das Unternehmen hinkt laut Moody's seinen großen Wettbewerbern bei der Rendite hinterher.

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