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Uniqa Erfolg im Kampf gegen sinkende Kapitalerträge

Beim österreichischen Versicherer Uniqa herrscht viel Bewegung. Das Kapitalanlageergebnis brach ein, die Prämieneinahmen legten dagegen zu. Unterm Strich steht fast derselbe Gewinn wie vor einem Jahr.
24.05.2017 - 13:11 Uhr Kommentieren
Der Versicherer hat das erste Quartal gut überstanden. Quelle: Reuters
Uniqa

Der Versicherer hat das erste Quartal gut überstanden.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der österreichische Versicherer Uniqa hat die Folgen der niedrigen Zinsen im ersten Quartal weggesteckt. Der Gewinn vor Steuern blieb mit 33,1 (Vorjahr: 33,4) Millionen Euro fast stabil, obwohl das Kapitalanlageergebnis – auch aufgrund von Währungseffekten – um 30 Prozent einbrach, wie Uniqa am Mittwoch in Wien mitteilte. Mit einem besseren versicherungstechnischen Ergebnis machte das Unternehmen das jedoch wett. Dazu hätten die Drosselung des Einmalbeitrags-Geschäfts und der schrumpfende Bestand traditioneller Lebensversicherungen beigetragen, die das Ergebnis belasten. In der Schaden- und Unfallversicherung litt Uniqa dagegen unter dem heftigen Winter, der die Schaden-Kosten-Quote auf 97,7 (96,2) Prozent trieb.

Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen um 5,1 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Am stärksten wuchsen sie in der Schaden- und Unfallsparte (5,5 Prozent) und in Mittel- und Osteuropa (plus 10,7 Prozent). Für das Gesamtjahr erwartet Uniqa weiter ein leichtes Prämienwachstum. Auch das Ergebnis soll leicht zulegen. Die Dividende soll kontinuierlich steigen. Bereits für das vergangene Jahr hatte Uniqa trotz eines Gewinneinbruchs mit 49 Cent je Aktie etwas mehr ausgeschüttet als für 2015.

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