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Vergleich Was Bonusprogramme den Kassenpatienten bieten

Krankenkassen müssen seit 2015 ihren Versicherten ein Bonusprogramm anbieten. Bei den Kernpunkten gibt es aber große Unterschiede zwischen den Anbietern.
13.09.2019 - 17:05 Uhr Kommentieren
Für die Anbieter sind die Bonusprogramme ein Instrument, mit dem sie ihren Versicherten einen Mehrwert bieten können. Quelle: dpa
Krankenkasse

Für die Anbieter sind die Bonusprogramme ein Instrument, mit dem sie ihren Versicherten einen Mehrwert bieten können.

(Foto: dpa)

Frankfurt Etwa 90 Prozent der Bundesbürger sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Grundsätzlich können sie eine der folgenden Krankenkassen frei wählen: eine Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK), eine Betriebskrankenkasse (BKK), eine Innungskrankenkasse (IKK), die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See oder eine Ersatzkasse.

Zu Letzterer zählen unter anderem die Techniker Krankenkasse, die Barmer und die DAK. Ausnahme: Das allgemeine Kassenwahlrecht gilt nicht für Mitglieder der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, die auf die Belange der Landwirtschaft zugeschnitten ist.

Bei der Auswahl der Krankenkasse rät das Bundesgesundheitsministerium, sich verschiedene Fragen zu stellen. So sollten sich Verbraucher erkundigen, welche Wahltarife es gibt, wie hoch der Zusatzbeitrag ausfällt – und auch welches Bonusprogramm individuell am besten passt. Für die Kassen ist das Bonusprogramm also ein Instrument, mit dem sie ihren Versicherten einen Mehrwert bieten können.

Der folgende Überblick zeigt die Kernpunkte der Bonusprogramme ausgewählter Krankenkassen:

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    Techniker Krankenkasse

    Das Bonusprogramm unterscheidet zwischen Teilnehmern über und unter 18 Jahren. Bei Erwachsenen bringt eine Zahnvorsorge 200 Punkte, bei einem Sportabzeichen sind 500 Punkte möglich. Ihre Aktivitäten können Versicherte online, per App oder über ein Bonusheft einreichen. Ab 1.000 Punkten ist eine Einlösung möglich. Versicherte erhalten 30 Euro in bar oder 60 Euro als Gesundheitsdividende. Dieser Zuschuss kann für einen Fitnesstracker, eine Akupunktur oder eine private Zusatzversicherung genutzt werden. Damit die Punkte nicht verfallen, müssen Versicherte diese spätestens drei Monate nach Ablauf des Bonuszeitraums abrechnen.

    Barmer

    Das Bonusprogramm unterscheidet zwischen drei Altersgruppen: Kinder bis zwölf Jahre, Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sowie Erwachsene. Letztere erhalten etwa fürs Fitnessstudio 200 Punkte, für diverse Früherkennungsuntersuchungen 150 Punkte und für eine professionelle Zahnreinigung 100 Punkte. Nachgewiesen werden muss mindestens eine Maßnahme pro Kalenderjahr. Der maximale Prämienanspruch pro Jahr beträgt 1.500 Punkte. Als Prämien gibt es Geld- und Sachprämien oder einen Zuschuss für eine Gesundheitsleistung. Eine Spende ist auch möglich.

    DAK

    Bei der DAK können Versicherte Punkte sammeln und sich diese als jährliche Geldprämie auszahlen lassen. Ein Punkt entspricht einem Euro. Die Teilnehmer können die Punkte aber auch in eine Gesundheitsleistung eintauschen, wie zum Beispiel Brillengläser mit Sehstärke. Versicherte müssen mindestens zwei Maßnahmen wahrgenommen haben und mindestens 35 Bonuspunkte – beziehungsweise 70 bei Nachweis von regelmäßigem Sport – gesammelt haben. Sie können sich die Prämie bar auszahlen lassen oder eine Gesundheitsleistung wählen. Letztere bezuschusst die DAK noch mit 20 Prozent.

    AOK Bayern

    Bei der AOK Bayern erhalten Teilnehmer am Bonusprogramm ein individuell zugeschnittenes Prämienscheckheft zugeschickt. Hieraus können sie sich Maßnahmen wie etwa einen Besuch im Fitnessstudio, eine Impfung oder einen Routinecheck beim Arzt aussuchen. Versicherte müssen die unterschriebenen Schecks bis zum 31. Januar des Folgejahres an die AOK schicken oder in der Geschäftsstelle abgeben, um die gesammelten Punkte in Prämien einlösen zu können.

    IKK Classic

    Bei diesem Programm können sich Erwachsene bis zu 150 Euro sichern, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren bis zu 60 Euro. Den Bonusantrag gibt es in der Onlinefiliale oder im Servicecenter, auch eine App gibt es inzwischen. Erwachsene lassen sich vier verschiedene Bonusaktivitäten bescheinigen, für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren genügen drei Aktivitäten, um sich den Bonus zu sichern.

    Mehr: Wann es sich lohnt, für die Bonusprogramme der Krankenkassen aufzustehen.

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