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Versicherer Erhöhtes Einbruchsrisiko für Firmen an Heiligabend

Der weltweite Versicherer AGCS warnt, dass am 24. Dezember in Unternehmen große Schäden durch Diebe und Einbrecher verursacht werden.
22.12.2019 - 10:00 Uhr Kommentieren
An Weihnachten gehen 15 Prozent aller gemeldeten Schäden auf Einbrecher und Diebe zurück. Quelle: dpa
Einbruch

An Weihnachten gehen 15 Prozent aller gemeldeten Schäden auf Einbrecher und Diebe zurück.

(Foto: dpa)

München Von wegen Weihnachtsfriede: Einbrecher gehen an Heiligabend gern auf Diebestour in Deutschlands großen Firmen. Das geht aus einer Analyse des Allianz-Industrieversicherers AGCS hervor. Demnach verursachen im Zehn-Jahres-Vergleich Diebe und Einbrecher am 24. Dezember einen erheblich höheren Anteil der Schäden als im Jahresdurchschnitt.

An Weihnachten gehen 15 Prozent aller gemeldeten Schäden auf Einbrecher und Diebe zurück, im Jahresschnitt sind es dagegen lediglich neun Prozent, wie aus der am Sonntag veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.

Die AGCS versichert große Firmenkunden rund um den Globus, ausgewertet wurden aber ausschließlich deutsche Weihnachtsschäden. Die Daten zeigen, dass es in vielen Unternehmen an Heiligabend tatsächlich vergleichsweise ruhig zugeht.

Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre wurden an einem 24. Dezember 41 Schäden gemeldet, weniger als halb so viele wie an einem Werktag. Doch dafür sind Einbrecher und Diebe überrepräsentiert. Eine Spur weihnachtlichen Friedens lässt sich zumindest darin erkennen, dass es an Heiligabend etwas weniger mutwillige Zerstörungen gibt als üblich: Vandalismus macht laut AGCS über das Jahr 18 Prozent aller Schäden aus, der Anteil an Weihnachten liegt etwas niedriger bei 16 Prozent.

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    Die Daten zeigen auch, dass der florierende Reiseverkehr zur Weihnachtszeit auf Deutschlands Flughäfen keine Besinnlichkeit aufkommen lässt: Fast 13 Prozent der gemeldeten Schäden ereigneten sich auf Flughäfen, in Form verlorenen Gepäcks, ausgefallener Flüge und beschädigter Maschinen.

    Den größten Anteil an Schäden erleidet aber mit einem Anteil von über einem Drittel (36,3 Prozent) der Frachtverkehr. Das liegt laut AGCS daran, dass die Branche quasi kein Weihnachten kennt: „Auch an Weihnachten sind die großen Containerschiffe oder Spezialkuriere unterwegs“, sagte Rainer Bartzsch, Chef der Schadenbearbeitung Deutschland bei AGCS.

    Mehr: Historisches Gold und Juwelen sind nicht mehr sicher. Der Dresdener Raub und der versuchte Diebstahl des Goldmünzschatzes in Trier weisen verdächtig gleiche Muster auf.

    • dpa
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