Versicherer verdient weniger Der neue Deutschland-Chef der Allianz muss den digitalen Wandel schaffen
Der operative Gewinn der Deutschland-Tochter ging 2017 um elf Prozent zurück.
München Die Unwetter und Stürme im Sommer haben der Deutschland-Tochter der Allianz im vergangenen Jahr das Ergebnis verhagelt. Der operative Gewinn ging um rund elf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zurück, wie die Allianz Deutschland AG am Montag mitteilte. Die Belastung durch Elementarschäden habe mit 541 (2016: 337) Millionen Euro über den Erwartungen gelegen.
Und auch im neuen Jahr schlug das Sturmtief „Friederike” ins Kontor: Die Allianz zahlte in Deutschland 182 Millionen Euro für 100.000 gemeldete Schäden aus. Insgesamt sei 2018 mit einer stabilen Geschäftsentwicklung zu rechnen, wenn sich Naturkatastrophen oder andere Großschäden nicht häuften. Der Nettogewinn der Allianz Deutschland fiel 2017 sogar um ein Viertel auf 1,5 (2,0) Milliarden Euro. Hierbei schlug der Verkauf der Oldenburgischen Landesbank zu Buche, bei dem der Versicherungskonzern rund 200 Millionen Euro Verlust hinnehmen musste.
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