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Weitere Versicherungen Debeka-Affäre weitet sich aus

Tausende Beamte sollen Personaldaten an die Privatversicherung Debeka verkauft haben. Das Handelsblatt zeigt: auch andere deutsche Versicherungen pflegten enge Kontakte in die Ämter, um den Vertrieb anzukurbeln.
25.11.2013 - 18:34 Uhr
Das Gebäude der Hauptverwaltung des Versicherungsunternehmens Debeka in Koblenz. Die traditionsreiche Debeka Versicherung muss sich mit dem Vorwurf des illegalen Datenhandels auseinandersetzen. Quelle: dpa

Das Gebäude der Hauptverwaltung des Versicherungsunternehmens Debeka in Koblenz. Die traditionsreiche Debeka Versicherung muss sich mit dem Vorwurf des illegalen Datenhandels auseinandersetzen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Affäre um den illegalen Handel von Personaldaten junger Beamter weitet sich dramatisch aus. Nach einem Bericht des Handelsblattes hat nicht nur die Koblenzer Debeka-Versicherung tausende sogenannter „Vertrauensmitarbeiter“ im Staatsdienst eingesetzt, um Männer und Frauen kurz nach der Verbeamtung als Kunden zu gewinnen. Rund ein halbes Dutzend andere Versicherer pflegen nach Recherchen des Handelsblattes ebenfalls ein dichtes Kontaktnetz im Beamtenapparat, um ihren Vertrieb anzukurbeln.

Zu diesen Unternehmen zählen unter anderem die BHW, DBV, und Signal Iduna. Die Zahl der Beamten, die nebenbei für Versicherungen tätig sind, demnach in die zehntausende. Wie hoch die Provisionen sind, die Jahr für Jahr an Beamte fließen, teilten die Unternehmen auf Anfrage nicht mit.

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