Versicherungswirtschaft Zweite Tarifrunde endet ergebnislos

Die Tarifverhandlungen für die deutsche Versicherungswirtschaft bleiben auch in der zweiten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Verdi will die Arbeitgeber nun zu Zugeständnissen bewegen – notfalls mit Streiks.
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173.000 Mitarbeiter im Innendienst zählt die deutsche Versicherungsbranche. Die Gewerkschaft Verdi fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für sie. Quelle: ap

173.000 Mitarbeiter im Innendienst zählt die deutsche Versicherungsbranche. Die Gewerkschaft Verdi fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für sie.

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DüsseldorfDie Tarifverhandlungen in der Versicherungswirtschaft sind am Donnerstagnachmittag ohne Ergebnis vertagt worden. Nach der zweiten Tarifrunde in Düsseldorf bezeichnete die Gewerkschaft Verdi das Angebot der Arbeitgeber als völlig unzureichend.

Sie hatten vorgeschlagen, die Gehälter bei einer Vertragslaufzeit von 30 Monaten in zwei Schritten zu erhöhen: Ab Oktober 2013 sollen nach Vorstellungen der Arbeitgeber die 172.000 Innendienstler bei den Versicherungen 2,5 Prozent mehr Geld und ab Oktober 2014 dann 2,0 Prozent mehr Geld bekommen. Verdi hatte 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 160 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten gefordert.

Vor Beginn der zweiten Runde waren mehrere hundert Beschäftigte in Hamburg und Kiel in den Warnstreik getreten. „Die Arbeitgeber haben diese Warnsignale anscheinend nicht verstanden“, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Beate Mensch. Die Gewerkschaft werde die Gangart verschärfen und zu weiteren Streiks aufrufen. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 7. Juni in Hamburg statt.

  • dpa
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  • Die Branche meldet landauf, landab neue Rekordgewinne, doch die Beschäftigten sollen kurz gehalten werden. Dagegen sollten wir uns gemeinsam mit ver.di wehren. Warnstreik jetzt!

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