Verstaatlichte Bank HGAA streicht in Italien jede vierte Stelle

Die österreichische Bank will bei ihrer italienischen Tochter 118 der rund 500 Jobs abbauen. Filialen sollen deshalb aber nicht schließen müssen. Der Sparkurs ist Teil der Re-Privatisierung des Geldinstituts.
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Die HGAA will Stellen bei ihrer italienischen Tochter kürzen. Quelle: dapd

Die HGAA will Stellen bei ihrer italienischen Tochter kürzen.

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WienDie verstaatlichte Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) will bei ihrer italienischen Tochter fast ein Viertel der Stellen streichen. Wie ein Sprecher der Kärntner HGAA am Donnerstag sagte, sollen dort 118 der rund 500 Jobs wegfallen, ohne dass allerdings Filialen schließen müssten. Die Sparmaßnahme ist Teil der Bemühungen, zu gesunden und eine Re-Privatisierung der früheren BayernLB-Tochter möglich zu machen.

Deutschlands zweitgrößte Landesbank hatte 2009 die Reißleine gezogen und die HGAA an Österreich verschenkt. Das Kreditinstitut steckt aber noch immer in den roten Zahlen und will sich von mehreren Konzernteilen, darunter auch der Italien-Tochter, trennen. Der Bank-Sprecher ergänzte, in Italien seien die Aktivitäten profitabel. Der Stellenabbau diene dazu, dort auch künftig Gewinn zu machen. Die HGAA werde nun mit den Gewerkschaften über die Details sprechen, was bis zu 50 Tage dauern könne.

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