Vertrauenskrise nach Putschversuch Türkische Banken leiden unter politischen Turbulenzen

In Ankara beteuern Regierung und Notenbank, dass die heimischen Geldhäuser stabil sind. Doch es gibt erste Anzeichen für Probleme. Müssen sich deutsche Sparer sorgen? Viele nutzen die Tagesgeld-Angebote der Institute.
Die innenpolitische Krise trifft die türkischen Banken zusätzlich. Quelle: Bloomberg/Getty Images
Filiale der Denizbank in Istanbul

Die innenpolitische Krise trifft die türkischen Banken zusätzlich.

(Foto: Bloomberg/Getty Images)

Athen, FrankfurtDie politischen Turbulenzen nach dem gescheiterten Putsch und den „Säuberungen“ in der Türkei machen den Banken des Landes zu schaffen. Zwei türkische Banken mussten geplante Anleiheemissionen stornieren. Die Agentur Moody’s prüft derzeit eine Herabstufung von gleich 17 türkischen Geldinstituten. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat angesichts einer „Phase verstärkter Unberechenbarkeit“ die Kreditwürdigkeit der Türkei bereits um eine Stufe von „BB+“ auf „BB“ herabgestuft. Das beeinträchtigt auch die Bonität der Banken. Denn kommt es zu einem Abzug von Investorengeldern aus den Anleihe- und Aktienmärkten, würde darunter auch die Liquidität der Banken leiden.

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