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Villeroy de Galhau EZB-Ratsmitglied – Schattenbanken sind Schwachstelle des Finanzsystems

Seit der globalen Finanzkrise seien klassische Banken robuster geworden, sagt der französische Notenbankchef. Bei Schattenbanken sei das anders.
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Der französische Notenbankchef bekräftigt Forderungen, dass Länder wie Deutschland durch Investitionen Wachstum ankurbeln sollen. Quelle: Bloomberg
Francois Villeroy de Galhau

Der französische Notenbankchef bekräftigt Forderungen, dass Länder wie Deutschland durch Investitionen Wachstum ankurbeln sollen.

(Foto: Bloomberg)

Tokio Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau warnt vor einer mangelhaften Kontrolle von Schattenbanken. Bei klassischen Geldhäusern und Versicherern seien seit der globalen Finanzkrise vor rund zehn Jahren erhebliche Fortschritte bei der Aufsicht erzielt worden, und ihre Widerstandsfähigkeit habe sich dadurch deutlich verbessert, sagte das EZB-Ratsmitglied am Donnerstag bei einem Universitäts-Vortrag in Tokio.

Die gleiche Regulierung gebe es bei Kredit- und Geldgeschäften abseits der traditionellen Bankenbranche aber nicht. „Und dies ist ein Schwachpunkt des globalen Finanzsystems,“ sagte Villeroy de Galhau. Zu diesem sogenannten Schattenbanken-Sektor zählen unter anderem Hedge-, Geldmarkt- und Investmentfonds sowie besondere Börsenhändler. Er ist seit der Finanzkrise weltweit gewachsen. Die Zugriffsmöglichkeiten der Aufseher sind jedoch begrenzt.

Auf der Veranstaltung bekräftigte Villeroy de Galhau zudem frühere Forderungen, dass europäische Länder, die wie Deutschland über Haushaltsspielräume verfügten, diese zu Investitionen nutzen sollten, um das Wachstum anzukurbeln.

Mehr: Im Zahlungsverkehr droht Europa von Anbietern aus den USA und China abgehängt zu werden. Die EZB macht den europäischen Großbanken bei ihrem neuen Zahlungssystem Druck.

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  • rtr
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