Volksbanken-Spitzeninstitut Österreich will kein Staatsgeld mehr in ÖVAG pumpen

Das österreichische Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG muss vorerst auf weitere Staatshilfen verzichten: „Was gerade aufpoppt, muss die Bank selber tragen“, sagt Finanzminister Michael Spindelegger.
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Österreichs Finanzminister Michael Spindelegger: Die österreichischen Bankenaufseher haben der Volksbanken-Gruppe eine Eigenmittelquote von mindestens 13,6 Prozent vorgeschrieben. Quelle: ap

Österreichs Finanzminister Michael Spindelegger: Die österreichischen Bankenaufseher haben der Volksbanken-Gruppe eine Eigenmittelquote von mindestens 13,6 Prozent vorgeschrieben.

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WienDas angeschlagene österreichische Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG kann zunächst nicht mit weiteren Staatshilfen rechnen. „Was gerade aufpoppt, muss die Bank selber tragen, da gibt es keinen Spielraum des öffentlichen Zuschusses“, sagte Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem "Wirtschaftsblatt". Im Dezember hatte die Bank nicht ausgeschlossen, weitere Staatshilfen zu benötigen. Allerdings wollen die Volksbanken zunächst sämtliche anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um mögliche Kapitallücken bei der ÖVAG zu schließen, hatte ein Sprecher damals gesagt. Unter anderem hatte die Gruppe Nachrangkapital-Anleihen erwogen, die die regionalen Volksbanken begeben sollen.

Die österreichischen Bankenaufseher haben der Volksbanken-Gruppe eine Eigenmittelquote von mindestens 13,6 Prozent vorgeschrieben. Noch ist aber nicht klar, bis wann der Verbund diese erfüllen muss. Eine Entscheidung darüber erwartet die Institutsgruppe Ende Januar.

Österreich hält 43,3 Prozent an der ÖVAG und musste bereits mehrmals für die kriselnde Bank einspringen, die bisher 1,35 Milliarden Euro an Hilfen (inklusive Garantien) erhalten hat.

  • rtr
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