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Vollständig erholt US-Banken steigern Gewinne auf Vorkrisenniveau

Die Lehman-Pleite ist vergessen: Die US-Banken haben sich von ihren faulen Krediten befreit, die Gewinne liegen wieder auf Vorkrisenniveau. Doch ob sich dieser Status gehalten werden kann, muss sich erst noch zeigen.
3 Kommentare
Die US-Flagge flattert vor der New Yorker Skyline. Die Mitarbeiter in New Yorks Bankentürmen können aufatmen: Die Banken haben die Krise hinter sich gelassen. Quelle: Reuters

Die US-Flagge flattert vor der New Yorker Skyline. Die Mitarbeiter in New Yorks Bankentürmen können aufatmen: Die Banken haben die Krise hinter sich gelassen.

(Foto: Reuters)

WashingtonDen US-Banken geht es so gut wie seit den Zeiten vor der Finanzkrise nicht mehr: Im ersten Quartal stieg der Gewinn der Kreditinstitute, die der staatlichen Einlagensicherung FDIC angeschlossen sind, auf unterm Strich auf 35,3 Milliarden Dollar (26,8 Mrd Euro). Derart viel Geld hatten Amerikas Banken zuletzt im zweiten Quartal 2007 verdient und damit bevor die Blase auf dem US-Immobilienmarkt platzte und in der Folge die Investmentbank Lehman Brothers umkippte.Der amtierende Behörden-Chef Martin

„Die Lage der Branche verbessert sich anhaltend“, erklärte der FDIC-Vorsitzende Martin Gruenberg am Donnerstag in Washington. Den Banken kommt zugute, dass die Hausbauer und -käufer die Raten für ihre Hypothekenkredite wieder zuverlässiger zahlen. In der Finanz- und Wirtschaftskrise hatten faule Kredite zu hunderten Bankpleiten in den Vereinigten Staaten geführt.

FDIC-Chef Gruenberg warnte aber vor allzu großer Euphorie. Das Gewinnplus sei weitgehend darauf zurückzuführen, dass die Institute weniger Geld für faule Kredite zurücklegen mussten. Die Branche habe deutlich weniger Geld verliehen und deshalb erstmals seit vier Quartalen weniger Kredite ausstehen. Auch stamme der Zuwachs von gut drei Prozent bei den Einnahmen vor allem aus dem Verkauf von Krediten. Es müsse sich noch zeigen, ob das Einnahmenwachstum anhalte, sagte Gruenberg.
Die Schuldenkrise in Europa berührte die US-Regionalbanken kaum - anders als die Wall-Street-Größen mit ihrem Kapitalmarktgeschäft. Auch die Zahl der Probleminstitute nahm weiter ab im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 813 auf 772. Insgesamt schützt die FDIC die Einlagen von Kunden in mehr als 7300 Banken im Land.

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  • dpa
  • rtr
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3 Kommentare zu "Vollständig erholt: US-Banken steigern Gewinne auf Vorkrisenniveau"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Steht da, wie es geht :)
    "Die Branche habe deutlich weniger Geld verliehen und deshalb erstmals seit vier Quartalen weniger Kredite ausstehen. Auch stamme der Zuwachs von gut drei Prozent bei den Einnahmen vor allem aus dem Verkauf von Krediten."
    Wer hat diese Kredite gekauft? Das werden wir wohl nicht erfahren (wollen). Geldwäsche mal anders.

  • Ja, mit der FED-Hilfe und dazu noch negativer Realverzinsung kann man leicht Gewinne auf Kosten anderer machen.

  • Wen haben sie denn jetzt wieder abgezockt? Oder haben sie Scheingewinne zu verbuchen? Wenn ja, womit? Mit Wetten auf den Untergang des Euro? Ein sehr reales Geschäft – so eine Wette. Sind wir also schon wieder da, wo wir vor der Krise waren; dabei ist diese erst so richtig im Gange. Da haben unsere elenden Eliten aber mal wieder volle Kanne gearbeitet!

    Gratulation!

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