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Von Apple bis Payback Das Handy als Geldbörse – Mobile Bezahldienste im Überblick

Beim Bezahlen per Smartphone oder App gibt es in Deutschland schon jetzt zahlreiche Dienste. Andere Konzerne legen jetzt erst los. Eine Orientierung.
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Bei Apple hat sogar das Bezahlen Fans. Quelle: imageBROKER / vario images
Smartwatch

Bei Apple hat sogar das Bezahlen Fans.

(Foto: imageBROKER / vario images)

DüsseldorfSehnsüchte zu wecken gelingt nur wenigen Unternehmen. Apple gehört definitiv dazu. Selbst beim Bezahlen, einem Vorgang, der – wenn überhaupt – eher negative Emotionen weckt, weiß der Tech-Konzern zu begeistern.

Seit er 2014 in den USA den Bezahldienst Apple Pay gestartet hat, fiebert auch die deutsche Anhängerschaft diesem Service entgegen. In Kürze wird das Warten ein Ende haben. Auch andere Anbieter wollen das Smartphone zur Geldbörse wandeln. In Deutschland gibt es fast ein Dutzend Alternativen. Ein Überblick:

Bank-Apps

Deutsche Bank, Postbank, Sparkassen und Volksbanken bieten ihren Kunden inzwischen eigene Lösungen für das Bezahlen mit dem Smartphone an. iPhone-Nutzer bleiben bei ihren Apps allerdings außen vor. Der Grund: Die Banken setzen bei der Datenübertragung auf den Funkstandard NFC – Nutzer müssen ihr Smartphone kurz an das Kassenterminal halten. Die NFC-Schnittstelle hat Apple aber für andere Anbieter gesperrt.

Bei Deutscher Bank und Postbank gibt es eine weitere Bedingung, die etliche Kunden ausschließt: Sie benötigen eine Kreditkarte. Bei den Sparkassen und Volksbanken können Nutzer die Zahlungen dagegen auch über ihre Girocard abwickeln lassen.

Dass dies ein Erfolgsfaktor sein kann, zeigen gerade veröffentlichte Zahlen des Sparkassenverbands DSGV: In den ersten dreieinhalb Monaten haben Kunden 186.000 Karten digitalisiert – 87 Prozent davon waren Girocards. Mit den Apps können Kunden bei allen Händlern zahlen, die ihre Kassen für NFC ausgerüstet haben und die hinterlegte Karte akzeptieren.

Payback Pay

Marktführer beim mobilen Bezahlen in Deutschland dürfte aktuell noch Payback Pay sein, die Bezahlfunktion in der App des Bonusprogramms Payback. Das Unternehmen spricht von „mehreren 100.000 Nutzern“. Vorteilhaft: Die Kunden hinterlegen ihre Kontodaten, und das Geld wird per Lastschrift eingezogen. Außerdem läuft die Datenübertragung per QR-Code und funktioniert deshalb sowohl mit Android-Geräten als auch mit iPhones. Bisher machen aber erst neun Handelspartner mit, darunter dm, Real und Rewe.

Blue Code

Der Anbieter aus Österreich setzt auf eine Datenübertragung per Strichcode und kooperiert in Deutschland mit rund einem Dutzend Sparkassen. Auch Kunden anderer Banken können den Dienst nutzen, die Zahlungen werden dann per Lastschrift von ihrem Konto abgebucht. Handelspartner in Deutschland sind Globus und seit Mittwoch auch Galeria Kaufhof.

Google Pay und Apple Pay

Wer Googles Bezahldienst für Android-Smartphones nutzen möchte, braucht die Kreditkarte eines kooperierenden Finanzdienstleisters (Commerzbank, Comdirect, BW-Bank, N26, Wirecard, VIMPay oder Revolut).

Alternativ können Nutzer ihr Paypal-Konto mit der App verknüpfen. Bei der Datenübertragung zwischen Smartphone und Kasse setzt Google auf NFC. Zusätzlich kann der Dienst für Käufe in Apps und Onlineshops genutzt werden. Apple Pay funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Zum Start kooperieren knapp ein Dutzend Finanzdienstleister mit Apple Pay.

Händler-Apps

Im Handel gibt es etliche Insellösungen, zum Beispiel: Die Supermarktketten Edeka und Netto kombinieren in ihren Apps Bonusprogramme und mobiles Bezahlen. Das Geld wird per Lastschrift vom Konto eingezogen.

Für Handy-Zahlungen bei der Kaffeekette Starbucks müssen Kunden ihr Nutzerkonto vorab per Kreditkarte aufladen. Über die App der Fast-Food-Kette McDonald‘s können Kunden ihre Burger bald von unterwegs bestellen, bezahlen und in der Filiale abholen. Und wenn Autofahrer an Shell-Tankstellen mit Smartpay zahlen, können sie sich den Weg ins Kassenhäuschen sparen.

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