Vorstandsmitglied tritt zurück Durch Dombrets Abgang verliert die Bundesbank ein wichtiges Sprachrohr

Andreas Dombret scheidet aus dem Führungsgremium der Bundesbank aus. Das Vorstandsmitglied hinterlässt bei der Notenbank eine Lücke.
Früh mahnte er die Banken, sich auf den Brexit vorzubereiten. Quelle: Bloomberg
Andreas Dombret

Früh mahnte er die Banken, sich auf den Brexit vorzubereiten.

(Foto: Bloomberg)

Eines der präsentesten Gesichter der Bundesbank tritt ab: Der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand Andreas Dombret scheidet am 1. Mai aus dem Gremium der Notenbank aus. Der 58-jährige Deutsch-Amerikaner steht aufgrund seiner Lebensplanung für eine Verlängerung seines Vertrags nicht zur Verfügung, erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen.

Die Bundesbank bestätigte dies auf Anfrage. „Wir bedauern die Entscheidung von Herrn Dombret und respektieren sie“, sagte ein Sprecher. Im Umfeld heißt es, dass die Entscheidung seit Längerem gereift sei. Über die Vorstandspersonalien soll Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kürzlich mit Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) gesprochen haben.

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