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Wall Street Ex-UBS-Banker sieht Cyberangriff als Rechtfertigung für Geheimkonten

Der Ex-Banker der Schweizer UBS bestreitet, dass Schweizer Nummernkonten verwendet werden könnten, um Geld vor dem Fiskus zu verbergen.
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Das Logo der Schweizer Bank mit Sitz in Zürich. Quelle: Reuters
UBS

Das Logo der Schweizer Bank mit Sitz in Zürich.

(Foto: Reuters)

Paris Ein ehemaliger Banker der UBS sagte vor einem Pariser Gericht, dass ein Cyberangriff an der Wall Street und eine Einmischung der Russen bei den US-Wahlen 2016 die Vorteile einer Dienstleistung der Schweizer Bank UBS zeige, welche es den Kunden erlaube, ihre Identität über Schweizer Nummernkonten zu verbergen.

Raoul Weil, der ehemalige Leiter der Wealth Management-Sparte von UBS, bestreitet Vorwürfe, dass diese Art von Konten in der Schweiz dazu genutzt werden könnte, französischen Kunden der Bank zu helfen, Geld vor dem Fiskus zu verbergen. Er sagte auch, dass die Bank nicht wissen könne, ob französische Staatsbürger das von ihnen auf Schweizer Konten hinterlegte Geld angeben.

Der 58-Jährige sagte am Donnerstag vor dem Pariser Strafgericht, dass Nummernkonten „genau dieselben Sorgfaltspflichten hätten wie die Namens-Konten“, aber einfach zusätzliche „Sicherheitsmerkmale“ hätten. Bis vor etwa einem Jahrzehnt hatten alle UBS-Manager derartige Konten, um zu verhindern, dass die Back-Office-Mitarbeiter der Bank ihre Gehälter kennen.

Darüber hinaus hätten Nummern-Konten den Vorteil, dass Hacker, die in das Hauptsystem der Bank eindringen, die Kontonamen nicht so stehlen könnten wie bei JPMorgan Chase und Facebook, sagte Weil in der dritten Woche des Prozesses. „Dies ist eine Funktion, die Banken ihren Kunden anbieten sollten. Die letzte US-Wahl wurde von russischen Hackern entschieden.“

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  • Bloomberg
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