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Wegen Kostensenkung HSBC erwägt Teilrückzug aus Aktien in mehreren Staaten

Die Sparten für Aktien-Sales und -Handel werden laut Insidern wahrscheinlich auch in Deutschland verkleinert. In New York könnten Stellen wegfallen.
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Die globale Aktiensparte der HSBC erzielte im vergangenen Jahr einen Ertrag von 1,2 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 76 Millionen Dollar gegenüber 2017 entspricht. Quelle: AP
HSBC

Die globale Aktiensparte der HSBC erzielte im vergangenen Jahr einen Ertrag von 1,2 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 76 Millionen Dollar gegenüber 2017 entspricht.

(Foto: AP)

London Die HSBC könnte sich teilweise aus dem Aktienhandel in einigen westlichen Industriestaaten zurückziehen. Die Überlegungen stehen im Zusammenhang mit einer Kostensenkungsoffensive von Interim-CEO Noel Quinn, der die Spitzenposition dauerhaft übernehmen will.

Die Sparten für Aktien-Sales und -Handel in Frankreich, Deutschland, den USA und Großbritannien werden wahrscheinlich verkleinert, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sie baten wegen der Vertraulichkeit der Sache um Anonymität. Das asiatische Aktiengeschäft von HSBC sei von der Überprüfung nicht betroffen, hieß es weiter.

In New York könnten etwa 45 Stellen gestrichen werden, sagte eine der Personen. HSBC in London lehnte eine Stellungnahme ab. Die britische Zeitung Sunday Times berichtete am vergangenen Wochenende, dass die HSBC das globale Sales- und Trading-Geschäft mit Aktien auf den Prüfstand stelle.

Die globale Aktiensparte der HSBC erzielte im vergangenen Jahr einen Ertrag von 1,2 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 76 Millionen Dollar gegenüber 2017 entspricht. Die Bank veröffentlicht keine Rentabilitätszahlen für die einzelnen Geschäftsbereiche.

Mehr: Die HSBC plant schon seit längerem eine drastische Stellenkürzung. Der Abbau macht deutlich, wie schwach die europäische Finanzbranche im Vergleich zu der in den USA ist.

  • Bloomberg
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