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Wells Fargo US-Großbank verdoppelt Sparanstrengungen

Seit Monaten steht die US-Bank Wells Fargo wegen einer Phantomkonten-Affäre in der Kritik. Nach Einigungen mit mehreren US-Behörden auf diverse Geldstrafen verdoppelt das Unternehmen nun seine Sparmaßnahmen.
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Die US-Bank eröffnete jahrelang unautorisierte Spar- und Kreditkarten-Konten. Quelle: AP
Wells Fargo

Die US-Bank eröffnete jahrelang unautorisierte Spar- und Kreditkarten-Konten.

(Foto: AP)

New York Die wegen des Phantomkonten-Skandals in der Kritik stehende US-Großbank Wells Fargo will ihre Sparanstrengungen verdoppeln. Bis Ende 2019 sollen zusätzlich zwei Milliarden Dollar an Kosten reduziert werden, wie das Geldhaus am Donnerstag bei einer Investorenveranstaltung mitteilte. Zwei Milliarden Dollar waren bereits als Sparziel bekannt. Grund sei die schleppende Entwicklung bei den Einnahmen nach der Affäre.

Das drittgrößte US-Institut hatte im ersten Quartal unter dem Strich 5,06 Milliarden Dollar erwirtschaftet, was leicht unter dem Vorjahreswert lag. Vor allem das Hypotheken-Geschäft entwickelte sich schwach. Die Einnahmen insgesamt lagen mit 22,0 Milliarden Dollar um rund 200 Millionen unter dem Vorjahr.

So gefährlich sind die größten Banken der Welt
Klasse 1 – UBS, Santander, Royal Bank of Scotland
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Der Finanzstabilitätsrat teilt die Banken in fünf Klassen ein. In der ersten Klasse befinden sich laut der vorgesellten Liste 17 Banken, die nicht als besonders systemrelevant gelten – das ist eine weniger als im Vorjahr. Diese Banken müssen ein Prozent mehr Kapital zusätzlich zu der erforderlichen Eigenkapitalquote vorhalten. Unter diesen für das System vergleichsweise nicht besonders gefährlichen Banken befinden sich zum Beispiel die Schweizer Großbank UBS, die Société Générale, die Santander, ING Bank, die Royal Bank of Scotland und Bank Morgan Stanley.

(Foto: ap)
Klasse 1 – Standard Chartered
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Welche Konsequenzen der Brexit für die britische Standard Chartered haben wird, ist noch nicht absehbar. Die Bank belegt wie im Vorjahr einen Platz in Klasse 1, die einen Kapitalaufschlag von einem Prozent voraussetzt.

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Neu in Klasse 1: Die Credit Suisse.
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Neu in der Klasse 1 ist die US-Bank Credit Suisse, die im Vorjahr noch mehr Kapital vorhalten musste. Jetzt beträgt dieser Zuschlag für das Schweizer Geldhaus nur noch ein Prozent. Sie hat aus Sicht der Regulierer an Relevanz verloren.

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Klasse 2 – Barclays
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James Staley, seit Dezember 2015 Chef der britischen Bank Barclays, konnte die Risikoeinstufung des Geldhauses reduzieren. Barclays gehört, wie auch 2016 schon, nur noch der Klasse zwei an. Dort ist ein Kapitalzuschlag von 1,5 Prozent erforderlich.

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Klasse 2 – Wells Fargo
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Wells Fargo spielt mit Barclays in einer Liga. Beide gehörten Klasse 2 an, was einen Kapitalzuschlag von 1,5 Prozent bedeutet.

(Foto: AFP)
Klasse 2 – Goldman Sachs
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Auch die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird als „systemisch“ eingestuft, sie muss 1,5 Prozent Kapitalzuschlag vorhalten.

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Klasse 2 – Industrial and Commercial Bank of China
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Für genauso systemrelevant halten die Regulierer die Industrial and Commercial Bank of China. Aufschlag auch hier: 1,5 Prozent.

(Foto: Reuters)

Die Bank steht seit Monaten in der Kritik. Sie soll über Jahre rund zwei Millionen Konten ohne Genehmigung der Kunden eröffnet haben. Damit wollten Bankmitarbeiter offenbar hochgesteckte Verkaufsvorgaben erreichen. Wells Fargo hat sich bereits mit mehreren US-Behörden auf Geldstrafen geeinigt. Der Bank drohen aber auch strafrechtliche Konsequenzen.

Finance Briefing
  • rtr
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