Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Welthandel EZB warnt vor Gefahr weiterer Eskalation bei Handelskonflikten

Die EZB rechnet in nächster Zeit nur mit einer leichten Zunahme des Welthandels. Die Gefahr einer weiteren Eskalation der Handelskonflikte bestehe weiter.
Kommentieren
Die Währungshüter beobachten starke Schwankungen bei globalen Investitionen. Quelle: dpa
EZB

Die Währungshüter beobachten starke Schwankungen bei globalen Investitionen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor einer weiteren Zuspitzung der weltweiten Handelskonflikte. Was als Gefahr für den Welthandel gegolten habe, sei in den vergangenen Monaten teilweise Wirklichkeit geworden, hieß es in einem am Montag veröffentlichen Aufsatz der Euro-Notenbank, der Teil des neuen Wirtschaftberichts ist.

Wegen der gedämpften Aussichten für die Investitionen in vielen Volkswirtschaften sei in der nächsten Zeit nur mit einer leichten Zunahme des Welthandels zu rechnen. Die Gefahr einer weiteren Eskalation der Handelskonflikte bestehe weiter.

Zwischen den USA und China hatte sich der Zollstreit zuletzt zugespitzt, was die Furcht vor einer weltweiten Rezession nährte. Wegen der schwachen Konjunktur im Euro-Raum hatte EZB-Präsident Mario Draghi jüngst auch die Möglichkeit noch tieferer Zinsen angedeutet.

Aus Sicht der EZB-Experten kann sowohl der Anstieg im Welthandel im Jahr 2017 als auch die jüngste Abschwächung seit Mitte 2018 durch große Schwankungen bei globalen Investitionen erklärt werden. Deren Rückgang im zweiten Halbjahr 2018 sei zum größten Teil Folge einer gestiegenen Unsicherheit und schärferer Finanzierungsbedingungen. Schwächere Aussichten für die Nachfrage aus Schwellenländern haben aus Sicht der EZB den Abschwung verstärkt.

Mehr: Eine Lösung im Handelsstreit der USA mit China und der EU ist nicht in Sicht. Die Weltwirtschaft muss sich auf einen dauerhaften Schaden einstellen.

Finance Briefing
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Welthandel - EZB warnt vor Gefahr weiterer Eskalation bei Handelskonflikten

0 Kommentare zu "Welthandel: EZB warnt vor Gefahr weiterer Eskalation bei Handelskonflikten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote