Weniger Gewinn Schweizer Privatbank EFG zieht neue Kundengelder an

Die von der EFG übernommene ehemalige Konkurrentin BSI war in den Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt.
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Verluste auf dem Lebensversicherungs-Portfolio wirkten sich massiv auf den Gewinn der Privatbank aus. Quelle: Reuters
EFG-Bank in Zürich

Verluste auf dem Lebensversicherungs-Portfolio wirkten sich massiv auf den Gewinn der Privatbank aus.

(Foto: Reuters)

ZürichDie Schweizer Privatbank EFG International hat die Abflüsse von Kundengeldern im ersten Halbjahr gestoppt. Das Institut sammelte neue Gelder von netto zwei Milliarden Franken ein, wie EFG am Mittwoch mitteilte. Bei dem aus der Übernahme der Konkurrentin BSI entstandenen Institut hatten Kunden in den vergangenen Jahren angesichts der Negativschlagzeilen um die skandalgeschüttelte neue Tochter Gelder abgezogen. BSI war in den Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verstrickt, bei dem Milliardenbeträge verschwunden waren.

Im ersten Halbjahr verbuchte EFG einen Gewinnrückgang auf 46,4 von 63,6 Millionen Franken. Grund dafür waren Verluste auf dem Lebensversicherungs-Portfolio.

  • rtr
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