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Wertpapierhandel Entschädigungsfonds hängt in den Seilen

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FDP-Mann Schäffler spricht von „Fass ohne Boden“

Am Dienstag hatte der Bundesgerichtshof die EdW aufgefordert, geltend gemachte Entschädigungsansprüche unverzüglich zu prüfen und spätestens drei Monate nach Feststellung der Berechtigung auch auszuzahlen. Bislang hat die EdW Entschädigungen in Höhe von 160 Millionen Euro geleistet, weitere 110 Millionen Euro sollten bis Ende 2012 ausgezahlt werden. Das dürfte sich jetzt beschleunigen. Die EdW hat von dem Bund im Jahr 2008 einen Kredit in Höhe von 128 Millionen Euro erhalten, weitere 141 Millionen Euro wurden im März 2011 zugesagt.

Zum 30. September 2010 sollte die EdW eine erste Tranche in Höhe von 25,6 Millionen Euro zurückzahlen. Tatsächlich aber war die EdW nur in der Lage, 3,4 Millionen Euro aufzubringen. Besserung ist nicht in Sicht. Für den FDP-Finanzexperten Frank Schäffler ist die EdW ein Fass ohne Boden, die dem Finanzplatz Deutschland bereits Schaden zugefügt hat.

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1 Kommentar zu "Wertpapierhandel: Entschädigungsfonds hängt in den Seilen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es ist ein Unding, daß die Zwangsmitglieder der EWB, die zumeist keine Kundengelder annehmen dürfen, von einer Einrichtungs leichtfertig zwangsverpflichtet werden.
    Um es ganz klar zu sagen: Die Geschädigten waren Zocker, die einem Betrüger Geld überlassen haben. Die sollen Ihre Zockerverluste selbst tragen. Der EWB/Bafin fällt es natürlich leicht, mit großzügig gefüllter Giesskanne anderer Leute Geld an private Zocker vertreilen.
    Da wird es erheblichen Widerstand geben.