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WestLB-Nachfolger Portigon will Servicegeschäft verkaufen

Die Abwicklung der WestLB ist und bleibt teuer: Das Nachfolgeunternehmen Portigon schreibt weiter tiefrote Zahlen. Geld soll der Verkauf des Servicegeschäftes in die Kassen spülen.
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Der Umbauprozess geht nach der Abwicklung der WestLB weiter. Quelle: dpa

Der Umbauprozess geht nach der Abwicklung der WestLB weiter.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der WestLB-Nachfolger Portigon will in den kommenden Wochen die Weichen für einen Verkauf seines Servicegeschäfts PFS stellen. Der Verkaufsprozess solle im zweiten Quartal 2014 starten, teilte Portigon am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die PFS soll Kunden wie Bad Banks bei der Abwicklung etwa von faulen Krediten unterstützen. Die Uhr für den Verkauf tickt: Auflagen der EU-Kommission fordern eine Veräußerung bis 2016.

Portigon verbuchte im vergangenen Jahr vor allem wegen der Abgeltung von Pensionsverpflichtungen 825,9 (Vorjahr: 569,6) Millionen Euro Verlust. Von ursprünglich 4,1 Milliarden Euro Eigenkapital Ende 2011 waren Ende 2013 noch rund 2,26 Milliarden Euro übrig. Portigon-Chef Dietrich Voigtländer betonte, der Vorstand sei zuversichtlich, dass der Betrag ausreiche, den Umbau des Instituts zu gestalten.

Portigon ist Rechtsnachfolger der WestLB, die 2012 auf Druck der EU-Kommission nach jahrelangem Streit um Garantien und öffentliche Beihilfen zerschlagen wurde. Portigon gehört dem Land Nordrhein-Westfalen. Das Düsseldorfer Haus hilft derzeit vor allem der Ende 2009 eingerichteten WestLB-Bad-Bank Erste Abwicklungsanstalt (EAA) dabei, milliardenschwere Risikoportfolien aus der Erbmasse der einst größten deutschen Landesbank abzuwickeln.

Voigtländer hatte bereits betont, es sei schwer, neue Kunden zu gewinnen - denn diese fragten, was nach Ablauf der Verkaufsfrist 2016 geschehen werde. Zugleich sei Portigon aber zuversichtlich, die PFS am Markt positionieren zu können.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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