Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zahlen für die ersten neun Monate Eurohypo macht sich fit für die Börse

Deutschlands größte Hypothekenbank Eurohypo will sich nicht in die Commerzbank eingliedern lassen und hofft weiter auf einen Börsengang. Das machte das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für die ersten neun Monate deutlich.

HB FRANKFURT. „Auf dem Papier passt das nur relativ schwierig zusammen“, sagte Eurohypo-Finanzvorstand Joachim Plesser zu Berichten, wonach die Commerzbank eine Reintegration der Immobilienbank erwägt. Die Eurohypo war 2002 aus den Immobilien-Töchtern von Commerzbank, Deutscher Bank und Dresdner Bank hervorgegangen. Die drei Großbanken, die zusammen 98 Prozent der Anteile halten, wollten damals ihr Immobilienrisiko verringern.

Ursprünglich sollten in diesem Herbst bis zu 45 Prozent des Grundkapitals an die Börse gebracht werden; derzeit sind nur knapp zwei Prozent an der Börse notiert sind. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hatte aber im Sommer auf die Bremse getreten und sich vorerst gegen einen Verkauf ausgesprochen. Die Bank sei für andere Optionen offen. Er befürchtete eine zu geringe Bewertung des Unternehmens. Die Eurohypo hält an den Plänen für eine Aktien-Zweitplatzierung fest: „Wir gehen weiter davon aus, dass wir ein Secondary Public Offering bekommen“, sagte Plesser.

Mit steigenden Renditen und einem starken Neugeschäft will die Eurohypo ihre Börsenfähigkeit unter Beweis stellen. In den ersten neun Monaten 2005 kletterte die Eigenkapitalrendite nach Steuern und bereinigt um die Kosten des Konzernumbaus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 7,5 auf 8,8 Prozent. „Der Wert nähert sich damit weiter der für 2007 angestrebten Zielgröße von 10 Prozent“, sagte der Finanzchef.

Per Ende September erhöhte sich der Überschuss auf von 296 von 337 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn ist um 16,7 Prozent auf 497 Millionen Euro gestiegen. Die Bank profitierte von Zuwächsen beim Zinsüberschuss, einer sinkenden Risikovorsorge und von der Rückkehr des Handelsgeschäfts in die schwarzen Zahlen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%