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SumUp-Kartenlesegerät

Sumup richtet sich mit seinen mobilen Kartenlesegeräten an kleine Einzelhändler, Taxifahrer, Restaurants und Shopbetreiber auf Festivals.

Zahlungsdienstleister 330-Millionen-Kapitalspritze für britisches Fintech Sumup

Der Londoner Zahlungsdienstleister, gegründet von zwei Deutschen, sammelt 330 Millionen Euro von Goldman Sachs und Bain Capital ein.
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Frankfurt Die neuen Geldgeber sind prominent. Zu den Investoren, die dem britischen Zahlungsdienstleister Sumup 330 Millionen Euro frisches Kapital zur Verfügung stellen, zählen die Investmentbank Goldman Sachs und der Finanzinvestor Bain Capital. Sumup, gegründet von zwei Deutschen, vertreibt mobile Lesegeräte für das Bezahlen per Bank- oder Kreditkarte.

Insgesamt hat das 2012 gestartete Finanz-Start-up (Fintech) damit 500 Millionen Euro eingesammelt. Zur aktuellen Bewertung wollte Sumup sich nicht äußern. Die Firma galt bereits zuvor als heißer Aspirant für eine Bewertung mit mehr als einer Milliarde Dollar. Solche Firmen werden im Fachjargon Einhörner genannt. Zu den bisherigen Geldgebern gehören die spanische Großbank BBVA und Holtzbrinck Ventures.

„Wir wollen den Großteil des Geldes in die Akquise neuer Händlerkunden stecken“, sagte Co-Gründer Marc-Alexander Christ dem Handelsblatt. „Gerade in Deutschland wollen wir wachsen. Viele kleinere Händler akzeptieren noch keine Kartenzahlung“, so Christ.

Sumup richtet sich mit seinen mobilen Kartenlesegeräten, die kleiner sind als ein Smartphone, an kleine Einzelhändler, Taxifahrer, Restaurants und Shopbetreiber auf Festivals. Für sie lohnt sich ein klassischer Kartenterminal, wie man ihn von Supermarktkassen kennt, oft nicht.

Wie andere Zahlungsdienstleister auch, profitiert Sumup davon, dass weltweit immer mehr Menschen mit Karte oder Handy statt mit Bargeld bezahlen. Derzeit ist Sumup in 31 Ländern aktiv und zählt anderthalb Millionen Kunden. 1.500 Menschen arbeiten für das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in London hat.

Während Christ und sein Co-Gründer Daniel Klein Sumup 2016 und 2017 aus eigenen Mitteln finanzieren konnten, aber „auch keinen großen Gewinn“ erzielten, schrieb die Firma 2018 rote Zahlen. Man habe sich entschieden, mehr Geld in Marketing und Kundenakquise zu stecken, erklärt Christ den Verlust, dessen Höhe er nicht nennen will. Wettbewerber von Sumup sind iZettle und Square. Der US-Onlinebezahldienst Paypal hatte die schwedische Firma iZettle 2018 Jahr für umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro übernommen.

Mehr: Deutsche Start-ups schwimmen im Geld.

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