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Zahlungsdienstleister Finanzinvestor KKR kauft Heidelpay

Heidelpay beschäftigt über 400 Mitarbeiter und will weiterwachsen. Das Unternehmen wickelt für mehr als 30.000 internationale Händler Zahlungen ab.
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Der Heidelpay-Gründer hat ambitionierte Pläne für das Unternehmen. Quelle: Heidelpay
Mirko Hüllemann

Der Heidelpay-Gründer hat ambitionierte Pläne für das Unternehmen.

(Foto: Heidelpay)

Frankfurt Der New Yorker Finanzinvestor KKR übernimmt den Heidelberger Zahlungsdienstleister Heidelpay und sticht damit mehrere andere Interessenten aus. Das berichtete die Zeitung „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf Insider. KKR zahlt demnach mehr als 600 Millionen Euro für die Mehrheit an Heidelpay, dessen Gründer Mirko Hüllemann einen bedeutenden Anteil behalten soll. Heidelpay gehört seit 2017 zu 60 Prozent dem britischen Investor Anacap und übernahm in den vergangenen Jahren mehrere kleinere Zahlungsabwickler. Heute beschäftigt die Firma mehr als 400 Mitarbeiter und peilt 2019 laut dem Bericht einen Vorsteuergewinn von rund 40 Millionen Euro an.

Heidelpay wolle weiterwachsen, „und das geht in einem Markt, der sich gerade konsolidiert, nur mithilfe von Zukäufen“, hatte Hüllemann im Mai dem Handelsblatt gesagt – und erklärt, man sei auf der Suche nach Investoren oder einem Käufer. Dieser könnte mit KKR nun gefunden sein.

Heidelpay wickelt für mehr als 30.000 Händler Zahlungen ab, darunter der Elektroanbieter Alternate, das Portal Immobilienscout24 und der Kosmetikkonzern L’Oréal. KKR sucht derzeit verstärkt nach Kaufmöglichkeiten in Deutschland und hat zuletzt eine Beteiligung am Medienkonzern Axel Springer übernommen. Heidelpay und KKR waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Mehr: Der Heidelberger Zahlungsdienstleister will lieber selbst zukaufen, statt geschluckt zu werden – und übernimmt die Frankfurter Universum Group.

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