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Zahlungsdienstleister Wirecard-Chef erwartet Rekordzahlen für das erste Quartal

Markus Braun versucht per Twitter, Anlegern Sorgen zu nehmen. Wirecard werde noch stärker werden, schreibt der Mitgründer des Zahlungsdienstleisters.
Update: 12.02.2019 - 11:44 Uhr Kommentieren
Wirecard-Chef Markus Braun erwartet Rekordzahlen fürs 1. Quartal Quelle: dpa
Wirecard-Chef Markus Braun

Der Wirecard-Vorstandschef und -Gründer hält das größte Paket an dem Unternehmen mit einem Anteil von 7,05 Prozent.

(Foto: dpa)

DüsseldorfWirecard steht seit den ersten Vorwürfen um manipulierte Konten und Betrug, die am 30. Januar aufkamen, massiv unter Druck. In der Spitze hatte der Zahlungsdienstleister fast zehn Milliarden Euro an Börsenwert eingebüßt. Auch wenn die Aktie sich am Dienstag weiter erholt hat, bleibt der Druck auf den Konzern hoch.

Am Morgen versuchte Wirecard-Chef und -Mitgründer Markus Braun, den Anlegern Sorgen zu nehmen: „Wirecard ist ein sehr starkes Unternehmen mit hervorragender Technologie und wird noch stärker werden“, schrieb Braun beim Kurnachrichtendienst Twitter. „Die Januarzahlen deuten auf ein Rekordquartal hin und wir freuen uns auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019“, schrieb Braun auf seinem privaten Account weiter.

Ende Januar hatte das Unternehmen seine vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Die Geschäftszahlen des Unternehmens zeigten weiterhin einen klaren Trend nach oben. So war das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 568,3 Millionen Euro gestiegen.

Beinahe im Gleichschritt kletterte der Umsatz um 40 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Ganz ähnlich verlief die Entwicklung im Schlussquartal 2018, als der vorläufige konsolidierte Umsatz um 36 Prozent auf 637,5 Millionen Euro wuchs. Der operative Gewinn (Ebitda) stieg in dieser Zeit um rund 37 Prozent auf 172,9 Millionen Euro.

In der vergangenen Woche hatte der Kursverfall beim Zahlungsdienstleister immer drastischere Formen angenommen. Die Aktien des Zahlungsdienstleisters schlossen am Freitag 12,5 Prozent im Minus bei 96,86 Euro und brachen zeitweise um mehr als 20 Prozent ein, nachdem die Polizei in Singapur die Büros von Wirecard durchsucht hatte. Es war der vierte Kurseinbruch binnen weniger Tage.

Mittlerweile konnte sich die Aktie jedoch wieder erholen. Am Montag war bekannt geworden, dass die Wirecard-Vorstände Alexander von Knoop und Jan Marsalek während der Kursturbulenzen am vergangenen Freitag Aktien in sechsstelliger Höhe gekauft hatten. Am heutigen Dienstag liegt die Wirecard-Aktie bei einem Plus von 2,71 Prozent.

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