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Zahlungsdienstleister Wirecard will Umsatz bis 2025 auf mehr als 10 Milliarden Euro steigern

Der Zahlungsdienstleister hat seine Planung bis 2025 erweitert. Die Aussichten auf Umsätze von mehr als 10 Milliarden Euro gefallen auch den Börsianern.
Update: 09.10.2018 - 10:13 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen hat sein Ergebnisziel für das laufende Jahr bestätigt. Quelle: dpa
Wirecard

Das Unternehmen hat sein Ergebnisziel für das laufende Jahr bestätigt.

(Foto: dpa)

AschheimDas Bezahlen mit dem Handy und Zusatzdienste beim Online-Einkauf sollen das Wachstum des Zahlungsabwickler Wirecard in den kommenden Jahren vorantreiben. Das jüngst in den Dax aufgestiegene Unternehmen aus Aschheim bei München bestätigte am Dienstag seine bisherigen Wachstumsziele und schrieb sie zudem bis zum Jahr 2025 fort.

Bis dahin sollen der Konzernumsatz auf mehr als zehn Milliarden Euro und der Betriebsgewinn (Ebitda) auf mehr als 3,3 Milliarden Euro zulegen. Grundlage dafür soll ein Wachstum der abgewickelten Transaktionen auf mehr als 710 Milliarden Euro im Jahr 2025 sein. Im vergangenen Jahr hatte Wirecard 1,49 Milliarden Euro umgesetzt und damit ein operatives Ergebnis von 413 Millionen Euro eingefahren.

Die Wirecard-Aktie legte daraufhin am Vormittag um bis zu sieben Prozent zu. Am Vortag hatte sie noch mehr als zwölf Prozent verloren.

Vorstandschef Markus Braun hatte zuletzt in einem Interview mit dem Handelsblatt erklärt, das er das Geschäftsvolumen in den kommenden Jahren verdreißig- und den Börsenwert mehr als vervierfachen wolle. „Wir werden unvermindert mit hoher Geschwindigkeit wachsen“, sagte Braun voraus. „Das wird sich auch im Aktienkurs widerspiegeln. Wir haben sicherlich das Potenzial, den Börsenwert in den kommenden Jahren auf mehr als 100 Milliarden Euro zu bringen.“

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Braun, dass die am Dienstag vorgelegten Zahlen lediglich vorsichtige Schätzungen seien. „Alle Zahlen, die wir hier mitgeben, sind Untergrenzen. Das möchte ich betonen“, sagte Braun.

„Steigerungspotenzial gibt es definitiv durch die Mehrwertdienstleistungen, die wir anbieten“, sagte Braun. Wirecard will es Händlern bei der Abwicklung von Einkäufen im Internet, auf dem Handy und auch im Ladengeschäft ermöglichen, ihren Kunden Zusatzdienste wie Kredite und Versicherungen anzubieten.

Zudem sollten durch die Auswertung des Einkaufsverhaltens den Kunden zunehmend maßgeschneiderte Angebote unterbreitet werden. Damit solle der Umsatz der Händler und von Wirecard gesteigert werden.

Als künftigen Vertriebskanal mit guten Wachstumsaussichten sieht Braun auch das Einkaufen und Buchen per Sprachbefehl mit Geräten wie dem Sprachassistenten Alexa von Amazon. Möglichkeiten einer Zusammenarbeit stellt Wirecard an diesem Dienstag auf einer Veranstaltung für Investoren und Medien in London vor.

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  • rtr
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