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Zinsmanipulationen Rabobank rechnet mit Geldbuße im Libor-Skandal

Die niederländische Rabobank rechnet im Skandal um Zinsmanipulationen mit einer Geldstrafe. Unklar ist, wie hoch der Betrag ausfallen wird. Es könnten mehrere hundert Millionen Euro werden.
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Die Rabobank hatte im August Auskunftsersuchen und Vorladungen wegen der Affäre um die Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor aus mehreren Staaten bestätigt. Quelle: Reuters

Die Rabobank hatte im August Auskunftsersuchen und Vorladungen wegen der Affäre um die Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor aus mehreren Staaten bestätigt.

(Foto: Reuters)

Amsterdam Im weltweiten Skandal um Zinsmanipulationen rechnet die niederländische Rabobank damit, als viertes Finanzinstitut eine Strafe zahlen zu müssen. Auf Grundlage der vorliegenden Fakten und der Ankündigungen der Ermittler sei es wahrscheinlich, dass es zu einer Einigung auf eine Geldbuße komme, erklärte die zweitgrößte Bank des Landes. Die Höhe der Strafe sei noch nicht abzusehen. In einem Medienbericht war am Dienstag davon die Rede, dass die Rabobank mit einer Buße von mehr als 440 Millionen Dollar (etwa 340 Millionen Euro) rechnen müsse.

Die Rabobank hatte im August Auskunftsersuchen und Vorladungen wegen der Affäre um die Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor aus mehreren Staaten bestätigt. Einem Zeitungsbericht zufolge hatte sie zwischen 2008 und 2011 vier Mitarbeiter in diesem Zusammenhang entlassen.

Mit 1,5 Milliarden Dollar muss die bisher höchste Strafe im Libor-Skandal die Schweizer UBS berappen. Die britische Großbank Barclays hatte sich auf eine Zahlung von 438 Millionen Dollar verständigt, der Rivale Royal Bank of Scotland auf 612 Millionen Dollar. Wegen der Manipulation des Libor und des Euribor wird noch gegen zahlreiche weitere Institute ermittelt, auch gegen die Deutsche Bank.

  • rtr
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