Zinsmanipulationsskandal US-Finanzaufsichtsbehörde ermittelt gegen Deutsche Bank

Weitere Hürde für das größte deutsche Kreditinstitut: Laut Medienbericht nimmt auch die New Yorker Finanzaufsichtsbehörde DFS die Beteiligung der Deutsche Bank am weltweiten Zinsmanipulationen-Skandal unter die Lupe.
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Im weltweiten Skandal um die Manipulation des internationalen Referenzzinssatzes Libor muss die Deutsche Bank weitere Ermittlungen über sich ergehen lassen. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Im weltweiten Skandal um die Manipulation des internationalen Referenzzinssatzes Libor muss die Deutsche Bank weitere Ermittlungen über sich ergehen lassen.

(Foto: dpa)

New YorkDie Deutsche Bank muss sich im Skandal um die Manipulation des internationalen Referenzzinssatzes Libor weiteren Ermittlungen in den USA stellen. Auch die Finanzaufsichtsbehörde DFS des Bundesstaates New York leitete eine Untersuchung ein, wie am Montag aus informierten Kreisen verlautete. Als erstes hatte die Zeitung „Financial Times“ über die Ermittlungen berichtet.

Die Deutsche Bank erklärte lediglich, bei den laufenden Untersuchungen in der Libor-Affäre mit den Behörden zu kooperieren. Das größte deutsche Kreditinstitut befindet sich wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an Zinsmanipulationen unter anderem im Visier des US-Justizministeriums.

Der Skandal um die Manipulation internationaler Zinssätze war im Sommer 2012 bekannt geworden. Von Seiten mehrerer Banken aus verschiedenen Ländern hatte es Unregelmäßigkeiten bei der Festsetzung der Referenzsätze Libor und Euribor gegeben.

Der Libor ist der Zinssatz, zu dem sich Banken am Finanzplatz London untereinander Geld leihen. Der Euribor ist ein Zinssatz für Geldgeschäfte in der Währung Euro. Diese Sätze werden täglich von Banken festgelegt, von ihrer Höhe sind etwa Haus- und Verbraucherkredite sowie andere Finanzprodukte abhängig.

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