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Der Finanzvorstand verkündet schwache Zahlen im Investmentbanking. Aktionäre reagieren dünnhäutig, auch wenn einige Analysten abwiegeln.

Kommentare

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  • Irgendwo habe ich das Gefühl, bei der DB liegt noch eine sehr große Leiche im Keller.
    In einer Welt voller Sanktionen, kann man was übersehen...oder so ähnlich

  • Wenn Sie - egal ob als Selbständiger oder Arbeitnehmer - wissen, dass Sie jeden nur erdenklichen Bockmist verzapfen können und jedes nur erdenkliche Risiko eingehen können, man Sie IMMER decken wird, und Sie niemals (auch finanziell) abgestraft werden oder gar pleite gehen können, da sie UNENTBEHRLICH = SYSTEMRELEVANT SIND, dann kommt es zum MORAL HAZARD.
    Und selbstverständlich werden Sie dann Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.
    Das Grundproblem ist eben NICHT der böse, böse Kapitalismus, sondern der KORPORATISMUS zwischen Hochfinanz und Politik. Die Politik deckt die Hochfinanz (in den USA besonders extrem, da einige der größten Banken des Landes Miteigentümer der Zentralbank sind).
    Im Falle der DB sieht es so aus: würde die Politik die DB nicht mehr "decken", dann wäre schlicht und ergreifend eine $55 Billionen-Derivate-Bombe (Stand 2014) "ungedeckt":
    "As always, there is nothing to worry about: this €55 trillion in derivative exposure, should everything go really, really bad is backed by the more than equitable €522 billion in deposits, or just over 100 times less."
    https://www.zerohedge.com/news/2014-04-28/elephant-room-deutsche-banks-75-trillion-derivatives-20-times-greater-german-gdp

  • Dicke Boni und schwache Erträge, ist das die neue "Kultur"? Die Aktie der Deutschen Bank hat sich zu einem Zuckerpapier entwickelt! Wenn der Kursverfall so weitergeht dann ist die Aktie bald ein Penny Stock. Die Erträge für den Börsengang der DWS (1,6 Mrd EUR?) werden gleich den Investmentbankern in die Taschen gesteckt und die "performen" nicht einmal gut.

  • Wie kann man nur den unfähigen Investmentbanker 2,3 Mio Boni zahlen?
    Bei Währungsschwankungen sollten gerade die Investmentbanker durch kluges handeln profitieren können.
    Es ist absoluter Schwachsinn zu glauben, dass man schlechte Leute mit viel Geld zu guter Leistung motivieren kann!

  • Wenn man sich auf etwas wirklich verlassen kann, dann sind es die
    schlechten Nachrichten zur Deutschen Bank.

  • Parallelen zu Lehman Brothers würden sich bei erster Betrachtung aufdrängen. Aber diese Bank ist viel zu unbedeutend als das ihre Pleite oder Übernahme große Wellen schlagen könnte.
    Die Probleme der Deutsche Bank beruhen zur Gänze auf der Unfähigkeit und Inkompetenz ihrer Mitarbeiter auf allen Ebenen. Verkrustet, im Gestern verhaftet, eitel und gierig darauf bei den großen Jungs mitspielen zu dürfen, waren diese Lächerlinge jahrzehntelang ein dankbares Opfer der Vollprofis. Bei uns hieß es immer: Hast Du irgendwelchen Müll, lad ihn bei der Deutsche Bank ab, die fühlen sich sogar noch geehrt und balgen sich um den Sch...!
    Nächstes Problem in der Zukunft: Kein "High Potential" wird auch nur in Erwägung ziehen, zur Deutsche Bank zu gehen und wenn doch, ist er kein wirklicher "High Potential" Die Personaler müßen sich also immer fragen: "Warum will der zu uns, was stimmt mit dem nicht?"

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