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Zwei Monate nach Amtsantritt Privatkundenchef der Deutschen Bank stellt sein Führungsteam vor

Manfred Knof hat bekräftigt, die aktuelle Struktur der Privatkundensparte infrage zu stellen. Der Betriebsrat begrüßt das. Es ist nicht Knofs einziges Projekt.
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Will an der Zwei-Marken-Strategie von Postbank und Deutscher Bank festhalten. Quelle: Sebastian Widmann für Handelsblatt
Manfred Knof

Will an der Zwei-Marken-Strategie von Postbank und Deutscher Bank festhalten.

(Foto: Sebastian Widmann für Handelsblatt)

Frankfurt Zwei Monate nach seinem Amtsantritt setzt der Chef der Privatkundensparte der Deutschen Bank in Deutschland, Manfred Knof, erste Akzente. Am Donnerstag stellte er sein Führungsteam vor.

In dem zehnköpfigen Gremium übernimmt Susanne Klöß künftig die Verantwortung für die neue Funktion Produkt- und Prozessmanagement. Klöß war bislang mit Lars Stoy für die Postbank-Privatkunden zuständig. Tim Alexander übernimmt die Leitung des Kundenmanagements, eine Position, die es so bislang nicht gab.

Knof bekräftigte in einem internen Memo seine Entscheidung, die aktuelle Struktur der Privatkundensparte infrage zu stellen. Der frühere Allianz-Manager lässt prüfen, ob man die bislang separate deutsche Privatkundensparte nicht besser wieder in die Deutsche-Bank-Mutter voll integriert.

Seit die Prüfung einer Verschmelzung intern publik gemacht wurde, haben viele Mitarbeiter das Projekt im Intranet der Bank kommentiert. Darunter auch Gesamtbetriebsratschef Frank Schulze und Aufsichtsrätin Martina Klee, die den Betriebsrat leiten, der für die im Konzern angesiedelte Zentrale des Privatkundengeschäfts zuständig ist (PWCC Center Frankfurt). Beide begrüßen diese Maßnahme.

Aus Sicht des Betriebsrats sei dies ein „seit Langem überfälliger und aus Mitarbeiter- und Kundensicht sowie unter ökonomischen Gesichtspunkten dringend notwendiger Schritt in die richtige Richtung“, heißt es in dem Kommentar, der dem Handelsblatt vorliegt. „Mehrfachstrukturen und verwässerte Verantwortlichkeiten im Privatkundensegment müssen dringend beendet werden.“ Schulze betonte auf Anfrage, die darin geäußerte Unterstützung gelte einer ergebnisoffenen Prüfung.

Die mögliche Verschmelzung ist nicht das einzige Projekt Knofs. „Wir machen gute Fortschritte bei der Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzeptes, das uns vom Wettbewerb klar abhebt“, schreibt der Manager.

Mit Jahresbeginn 2020 will er sich verstärkt um neue Kunden bemühen. „Und wir werden unser Produktangebot deutlich straffen und zwischen den Kundenmarken harmonisieren“, schreibt er. An der Zwei-Marken-Strategie von Postbank und Deutscher Bank will er festhalten.

Mehr: Die Deutsche Bank hat Medienberichten zufolge Ärger mit der Europäischen Zentralbank. Demnach geht es um den Rückkauf eigener Anleihen, für den es keine Genehmigung gegeben haben soll.

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