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+++ EZB-PK zum Nachlesen +++ Draghi: „Negative Zinsen werden nicht den Zusammenbruch des Finanzsystems auslösen“

Die EZB senkt den Einlagenzins für Banken und nimmt die umstrittenen Anleihekäufe wieder auf. Vor der Presse erklärte Mario Draghi die Maßnahmen und die Entscheidung.
Update: 12.09.2019 - 18:16 Uhr 1 Kommentar
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit erneuten Anleihenkäufen gegen die schwächelnde Konjunktur im Euro-Raum.

  • Zudem erhöht sie die Strafzinsen für Banken: von minus 0,4 Prozent auf minus 0,5 Prozent.

  • Draghi verteidigt das Konzept der Negativzinsen und nimmt die Fiskalpolitik in die Pflicht.

Die Pressekonferenz von Mario Draghi gibt es hier noch einmal zum Nachschauen:
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Andreas Neuhaus
Damit ist die Pressekonferenz beendet.
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Andreas Neuhaus

Negative rates will not provoke the collapse of the financial system

Mario Draghi

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Andreas Neuhaus
Draghi wird noch einmal auf das Helikopter-Geld angesprochen. Der EZB-Präsident erklärt, dass es nicht die Aufgabe der Geldpolitik sei, Geld an die Bürger auszuhändigen, sondern wenn die Aufgabe der Fiskalpolitik.
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Frank Wiebe
Das Verhältnis von Kosten zu Erträgen falle bei einigen Banken weit aus dem Rahmen, sagt Draghi.
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Frank Wiebe
Banken wollten immer positive Zinsen, sagt der EZB-Präsident. Aber man müsse auch auf andere Dinge achten.
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Frank Wiebe
Draghi wird darauf angesprochen, das Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing zuletzt beim Banken-Gipfel des Handelsblatts sagte, dass Deutschland unter den niedrigen Zinsen leide.

Draghi
antwortet, dass die deutschen Bürger schon seit längerer Zeit von niedrigen Zinsen profitierten
Bild: Reuters
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Andreas Neuhaus

Negative rates are necessary instruments of monetary policy. It has created a lot of positive effects. How do we speed up these effects so that interest rates can go up? The answer is fiscal policy.

Mario Draghi

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Frank Wiebe
Draghi stellt klar, dass „Symmetrie“ des Inflationsziels meint, dass Abweichungen nach unten genauso bekämpft werden wie solche nach oben.

Gemessen daran ist offenbar nicht gemeint, dass längere Zeiten mit zu niedriger Inflation durch längere Zeiten höherer Inflation ausgeglichen werden.
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Andreas Neuhaus
Die Rendite für zehnjährige italienische Staatsanleihen sind übrigens durch die Nachricht, dass die EZB ihren Anleihekaufprogramme wieder startet, auf ein Allzeittief gefallen – auf 0,763 Prozent.

Zum Vergleich: Die Rendite von zehnjährigen US-Bonds liegt bei 1,7 Prozent.
Wie die Märkte ansonsten auf die EZB-Entscheidung reagieren, lesen Sie hier:
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Frank Wiebe
Draghi sagt, dass die EZB sehr genau mögliche negative Nebeneffekte beobachte, zum Beispiel auf die Finanzstabilität. Sorgen in dieser Hinsicht seien durchaus berechtigt.

Aber auf viele dieser Nebeneffekt wäre die richtige Antwort nicht eine Änderung der Geldpolitik, sondern makroprudentielle Maßnahme – gemeint sind damit zum Beispiel Maßnahmen der Finanzaufsicht. 
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Frank Wiebe
Zum Inflationsziel sagt Draghi: Wenn man es verändert, beschädigt das die Glaubwürdigkeit. Aber in Zukunft wird es eine Überprüfung der Strategie geben, bei der auch diese Ziele diskutiert werden.
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Andreas Neuhaus
Draghi wird auch zu US-Präsident Donald Trump befragt, der der Euro-Zone vorhält, ihre Währung künstlich niedrig zu halten. Draghi stellt darauhin klar, dass die EZB mir ihrem Mandat Preisstabilität anstrebe und keinen bestimmten Wechselkurs. „Punkt.“
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Frank Wiebe
Jetzt wird Draghi zu den Minuszinsen befragt. Diese hätten sich sehr bewährt, um das Wachstum anzutreiben, anwortet der EZB-Präsident.
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Frank Wiebe
Jetzt wird Draghi zum Konzept des Helikoter-Gelds gefragt. Seine Antwort: Wir haben nicht über Helikopter-Geld gesprochen.
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Frank Wiebe
Draghi hebt den großen Spielraum hervor, den die EZB bei den Anleihekäufe habe, ohne dass man die Grenzen anheben müsse.
Bild: Reuters
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Andreas Neuhaus

There was unanimity that fiscal policy should become the main instrument

Mario Draghi

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1 Kommentar zu "+++ EZB-PK zum Nachlesen +++: Draghi: „Negative Zinsen werden nicht den Zusammenbruch des Finanzsystems auslösen“"

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