Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Mario Draghi

+++ Newsblog +++ Mario Draghi betont Risiken und verschiebt Zinserhöhung auf 2020

Die EZB hat entschieden: Sämtliche Leitzinsen bleiben unverändert. Die wichtigsten Aussagen von Präsident Draghi zum Nachlesen.
Update: 24.01.2019 - 16:55 Uhr 1 Kommentar
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat über die Zukunft der Geldpolitik entschieden. Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:
++ Die Leitzinsen bleiben unverändert bei 0,0 Prozent, 0,25 Prozent und -0,4 Prozent. 
++ Auf diesem niedrigen Wert werden sie mindestens bis zum Herbst 2019 verharren. 
++  Alle geldpolitischen Sondermaßnahmen bleiben unverändert.
++  Die EZB will auch nach der Zinswende noch für längere Zeit fällig werdende Anleihen aus ihrem Bestand ersetzen
Redaktionell
Redaktionell
Neueste zuerst
Älteste zuerst
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
Kein Beitrag vorhanden
Jürgen Röder
EZB-Chef Mario Draghi hat den Finanzmärkten in Sachen Zinspolitik einen Wink gegeben und lässt damit eine Erhöhung in diesem Jahr eher unwahrscheinlich erscheinen. Die Börsen erwarteten eine erste Anhebung erst 2020. Dies zeige, dass sie die EZB verstanden hätten, sagte der Italiener.
|
Jürgen Röder
Auf der jüngsten Zinssitzung der EZB ist über langfristige Geldspritzen für Banken gesprochen worden - allerdings stand keine Entscheidung an. Die EZB hatte 2016 eine Serie solcher im Fachjargon als TLTROs bekannten Langfrist-Darlehen aufgelegt, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Die TLTROs waren sehr effektiv, sagte Draghi. Er betonte, falls es zu einer Neuauflage langfristiger Geldspritzen kommen sollte, müsse die Geldpolitik „gute Gründe“ dafür vorbringen.
|
Jürgen Röder
Die Pressekonferenz ist beendet.
|
Jürgen Röder
Auch die Kurse der europäischen Banken erreichten ihr Tagestief während der Draghi-Rede. Das Papier der Deutschen verlor zwischenzeitlich mehr als 40 Cent, derzeit beträgt das Minus noch 2,3 Prozent.  
|
Jürgen Röder

Derzeit sieht es so aus, als werde die EZB fortan stärker dafür werben, dass eine Leitzinswende auch bei abnehmendem Wachstumstempo notwendig ist. Allerdings scheint sie dazu zu neigen, diese nicht 2019 vorzunehmen.

Alexander Krüger, Chefvolkswirt Bankhaus Lampe

|
Jürgen Röder
Laut Draghi wird die EZB-Politik weiterhin sehr anpassungsfähig bleiben.
|
Jürgen Röder

„Die EZB darf jetzt nicht wackeln. Die EZB sollte sich klar zu einem ersten Zinsschritt in 2019 bekennen.“

Andreas Blex, Chefvolkswirt Bankenverband BVR

|
Jürgen Röder
so sieht es dann aus..
so sieht es dann aus..  
|
Jürgen Röder
Eine der seltenen Szenen während der EZB-Konferenz: Mario Draghi lächelt.....
|
Jürgen Röder

„Die andauernden Unsicherheiten, insbesondere in Bezug auf geopolitische Faktoren und die Bedrohung durch den Protektionismus lasten auf dem Wirtschaftsklima.“

Mario Draghi

|
Jürgen Röder
Auf die Frage eines Reporters wie lange der Strafzins in Höhe von minus 0,4 Prozent noch bleiben soll, stellte Draghi fest, dass die Banken stärker seien als vor der Finanzkrise. Und das die geldpolitischen Stimulierungen stärker wirken würden als der Einlagezinssatz von minus 0,4 Prozent.
|
Jürgen Röder
Keine schöne Draghi-Pressekonferenz für die Finanzmärkte: Der EZB-Präsident betont stets die gestiegenen Risiken. Der Dax gibt sämtliche Tagesgewinne wieder ab, die Rendite  der zehnjährigen Staatsanleihen ist mittlerweile auf 0,185 gefallen. 
|
Jürgen Röder
Der Euro vergrößert seine Verluste, nachdem Mario Draghi erwähnt hat, dass die Risiken für die europäische Wirtschaft größer geworden sind. Gegenüber dem Dollar notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,1320.  
|
Jürgen Röder

Keine Entscheidung hat die Europäische Zentralbank zu den sogenannten TLTROs gefällt.  Mit diesen Kreditlinien können sich Banken über einen langen Zeitraum Geld zu besonders günstigen Konditionen leihen. Viele Experten hatten mit einer Neuauflage des Programms gerechnet. Diese Kredite würden vor allem italienischen Banken helfen, die durch die schwache Wirtschaftslage dort und möglichen Abschreibungsbedarf auf Staatsanleihen unter Druck kommen könnten.

|
Jürgen Röder
Draghi: Die globale Wirtschaft wächst langsamer.
|
Jürgen Röder
Der Dax hat innerhalb weniger Minuten mehr als 50 Punkte nachgegeben, erholt sich aber langsam wieder.
|
Jürgen Röder
Draghi: Wir sind bereit, alle unsere geldpolitischen Instrumente anzupassen. 
|
Jürgen Röder
Draghi begründet, warum es weiterhin eine lockere Geldpolitik geben muss. 
|
Jürgen Röder
Mario Draghi fängt an..
|
Startseite

1 Kommentar zu "+++ Newsblog +++: Mario Draghi betont Risiken und verschiebt Zinserhöhung auf 2020"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Bundesbank handelt präventiv versus möglicher Rezession. Ich habe 2016 für 2019 eine Seitwärtsbewegung und spätestens für 2020 eine Rezession hier im Blatt angekündigt.
    Bisher habe ich keinen Grund diese Vorhersage zu revidieren. Entgegen dem BLA ,BLA wie Brexit, Handelskriege und etc., sind daran eine Sättigung des Marktes, fortgeführtes Missmanagement, weiter so wie bisher und nicht zukunftsfähige Mitarbeiter in den Unternehmen der Grund. Solange alles Brav und Angepasst - der Grundsatz in Organisationen, Institutionen und Firmen bleibt, wird sich daran nichts ändern. Tititainment (Anfang der 80er Jahre) ist ein alter und mehr denn je gültiger Begriff, nur begriffen hat ihn keiner. Innovationsbekämpfung - incl. Innovative zu bekämpfen, ist und bleibt das Ziel dieser Gesellschaft in all ihren Ausprägungen. Auch nichts Neues. Was also kann die EZB tun? Den ökonomischen Sonnenschein erhalten, damit Freizeit Manager weiter segeln können? Oh sorry, mein Fehler das sind ja gar keine Freizeitler, sondern Profis. Wie konnte mir das nur passieren? Präventives Handeln ist kein preemptives Handeln. Preemptives Handeln handelt nach Prioritäten wenn nötig, Prävention ist handeln auf Verdacht? Präventiv ist mehr Butter auf das Brot streichen, in der Hoffnung dass das Butterbrot dann besser schmeckt, statt falls mehr Butter nötig ist diese auf das Brot zu geben. Die EZB folgt also veralteten Strategien. Weswegen? Überschuldung von Pseudo - Leistungsträger und Co.. Die Titanic ist auch nicht gleich nach der Kollision gesungen und wäre es auch nicht, wenn sie die Gefahr akzeptiert hätte, statt sie zu um gehen. Konstruktive Zerstörung sollte auch nicht ständig verhindert werden, sie ist notwendig wie die Bären im Markt. Mein Eindruck bleibt, die "Elite (was immer das sein soll)" braucht das Flickwerk, weil Elite ein Sinn entleerter Begriff, für Sinn entleerte Personen. Fröhliches Sinken nach dem fröhlichen Singen "Oh, ihr Se(e)ligen, Stille Nacht".

Serviceangebote