Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Andreas Ittner Österreichischer Notenbanker geht ins Rennen um die EZB-Bankenaufsicht

Der Vizegouverneur der Österreichischen Nationalbank will Mitglied der europäischen Bankenaufsicht werden. Andreas Ittner kennt das Gremium gut.
Kommentieren
Der gebürtige Wiener will die Bankenregulierung in Europa vereinfachen. Quelle: Reuters
Andreas Ittner

Der gebürtige Wiener will die Bankenregulierung in Europa vereinfachen.

(Foto: Reuters)

Wien Gute Nachrichten präsentierte Andreas Ittner am Dienstag in den eleganten Räumen der Österreichischen Nationalbank. Fast euphorisch waren die Worte, mit denen der Vizegouverneur der Österreichischen Nationalbank die Außenwirtschaftsbilanz der Alpenrepublik pries: „Wir durchlaufen derzeit eine historisch erfolgreiche Phase“, schwärmte der 61-Jährige.

Für Ittner wird es wahrscheinlich seine letzte Präsentation der heimischen Zahlungsbilanz sein, denn der Ökonom will im Juni als Mitglied der Bankenaufsicht zur Europäischen Zentralbank (EZB) wechseln. „Ich habe mich beworben“, sagte Ittner dem Handelsblatt.

Die Frist für die drei offenen Stellen im vierköpfigen Supervisory Board der Bankenaufsicht läuft an diesem Mittwoch ab. Ittner kennt das Gremium gut, denn als nicht stimmberechtigtes Mitglied nimmt er bereits seit Längerem an dessen Sitzungen teil.

Ittner möchte als Reformer wirken. „Ich bin der Meinung, dass wir die komplizierte Bankenregulierung drastisch vereinfachen müssen“, sagte er. Es sei seine Sorge, „dass die Politik das Thema in ihrem Sinne in die Hand nimmt, wenn die Regulatoren nicht eigene Vorschläge formulieren“.

Ittners Karriere begann im elterlichen Wäschehandel, im Jahr 1983 wechselte er zur Nationalbank. Seine Schwester betreibt noch heute in Wien das Wäschegeschäft der Familie.

Finance Briefing
Startseite

Mehr zu: Andreas Ittner - Österreichischer Notenbanker geht ins Rennen um die EZB-Bankenaufsicht

0 Kommentare zu "Andreas Ittner: Österreichischer Notenbanker geht ins Rennen um die EZB-Bankenaufsicht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote