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Anleihenkäufe EZB weitet Geldspritze vorerst nicht aus

Der Konjunkturausblick in der Eurozone trübt sich ein – doch die EZB will vorerst nicht handeln. Bankchef Mario Draghi hat einer Ausweitung der Geldspritze vorerst eine Absage erteilt.
23.09.2015 - 17:31 Uhr
Die Geldflut für die Eurozone wird vorerst nicht größer. Quelle: Reuters
EZB-Chef Mario Draghi

Die Geldflut für die Eurozone wird vorerst nicht größer.

(Foto: Reuters)

Brüssel EZB-Chef Mario Draghi hat einer raschen Ausweitung der Geldspritzen der Europäischen Zentralbank eine Absage erteilt. Die EZB brauche zur Bewertung der Lage noch mehr Zeit, sagte Draghi am Mittwoch vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europa-Parlaments. Das nachlassende Wachstum in den Schwellenländern, der stärkere Euro und der Ölpreisverfall trübten zwar den Ausblick.

Doch es sei noch zu früh, um beurteilen zu können, ob diese Faktoren dauerhafte Folgewirkungen auslösten. „Wir werden deshalb alle relevanten Informationen genau beobachten und ihre Auswirkungen für die Aussichten auf Preisstabilität im Auge behalten“, betonte Draghi.

Der Chefvolkswirt der Notenbank Italiens, Eugenio Gaiotti, befürchtet, dass die Geldspritzen der EZB angesichts kaum steigender Preise nicht ausreichend sein könnten. Die Notenbank hatte Anfang März ein insgesamt 1,14 Billionen Euro schweres Wertpapierkaufprogramm gestartet. Die EZB hat mittlerweile Staatsbonds im Gesamtwert von 326,7 Milliarden Euro in ihren Büchern. Mit der Geldflut will Draghi Staatsanleihen für Banken unattraktiv machen und die Institute so dazu anregen, mehr Kredite zu vergeben.

Zugleich soll die Gefahr gemindert werden, dass die Euro-Zone in eine gefährliche Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und nachlassender Investitionsbereitschaft gerät. Eine solche Abwärtsbewegung kann eine Wirtschaft lähmen. Zuletzt stiegen die Preise kaum. Die EZB strebt eine Teuerungsrate von annähernd zwei Prozent an, da diese als ideal für die Wirtschaftsentwicklung gilt.

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