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Bank of England Britische Notenbank senkt ihre Konjunkturprognose und hält den Leitzins stabil

Der Brexit drückt auf das britische Wachstum. Die Bank of England senkt ihre Wachstumsprognose drastisch – und denkt vorerst nicht an Zinserhöhungen.
07.02.2019 - 14:15 Uhr Kommentieren
Seit August 2018 liegt der Leitzins bei 0,75 Prozent. Quelle: Reuters
Bank of England

Seit August 2018 liegt der Leitzins bei 0,75 Prozent.

(Foto: Reuters)

London Die Bank of England hat ihre Konjunkturprognose für Großbritannien drastisch abgesenkt und verzichtet vorerst auf weitere Zinserhöhungen. In diesem Jahr rechnet sie nur noch mit einem Wachstum von 1,2 Prozent. Noch im November war sie von 1,7 Prozent ausgegangen.

Auch aufgrund der anhaltenden Brexit-Unsicherheit wird die Wirtschaft im ersten Halbjahr wohl nur um 0,2 Prozent wachsen. Selbst bei einem geordneten Brexit droht die Wirtschaft im Sommer in die Rezession zu rutschen.

Angesichts dieser neuen Schwächephase will die Notenbank mit Zinserhöhungen noch warten. Der Leitzins liegt im Moment bei 0,75 Prozent. Ursprünglich waren zwei Zinsschritte allein in diesem Jahr erwartet worden. Nun könnte es in den kommenden drei Jahren vielleicht sogar nur eine Zinserhöhung geben.

Analysten und Anleger hatten erwartet, dass die Bank of England die Zinsen stabil hält. Die düstere Prognose überraschte jedoch die Märkte. Das Pfund fiel nach der Ankündigung der Bank of England um 0,4 Prozent auf 1,28 Dollar.

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    Im vergangenen Jahr hatte die Bank of England erstmals seit der Finanzkrise 2009 die Zinsen wieder erhöht und damit eine Normalisierung eingeleitet. Notenbankchef Mark Carney hatte jedoch betont, dass man jederzeit bereitstehe, auf Anzeichen der Schwäche zu reagieren. Sollte es zu einem ungeordneten Brexit kommen, erwarten Ökonomen, dass die Zentralbank die Zinsen wieder senken wird.

    Vergangene Woche hatte auch die US-Notenbank Federal Reserve wegen der Abkühlung der Weltwirtschaft auf eine Zinserhöhung verzichtet.

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