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Bank of England Britischer Notenbanker stimmt Anleger auf Zinserhöhung ein

Die Weltwirtschaft wächst, die Zahl der Verbraucherkredite steigt: All das sind Gründe, die für eine weitere Zinserhöhung sprechen, so der britische Währungshüter Gertjan Vlieghe.
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Die britische Notenbank (Bank of England) könnte den Zins noch einmal anziehen. Trotz Angst vor den Auswirkungen des Brexits, sind genug Anzeichen dafür da. Quelle: dpa
Währungshüter

Die britische Notenbank (Bank of England) könnte den Zins noch einmal anziehen. Trotz Angst vor den Auswirkungen des Brexits, sind genug Anzeichen dafür da.

(Foto: dpa)

Trotz der mit dem Brexit drohenden Gefahren für die Wirtschaft steuert Großbritannien laut dem Währungshüter Gertjan Vlieghe auf höhere Zinsen zu. Die zuletzt stark steigende Zahl von Verbraucherkrediten, Anzeichen für ein Anziehen der Löhne und das kräftige Weltwirtschaftswachstum lieferten Argumente für eine straffere Linie, sagte er am Montag auf einer Finanzkonferenz in London: „Ein weiterer Anstieg der Zinsen ist wahrscheinlich angebracht, falls sich dieser Trend verfestigt. Und wir sind auf dem Weg dahin.“

Die Bank of England (BoE) beließ den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute vorige Woche in einem einstimmigen Beschluss zwar bei 0,5 Prozent. Sie signalisierte aber, dass sie die Zügel angesichts aufgehellter Konjunkturaussichten „etwas früher und in etwas stärkerem Maße“ anziehen könnte als noch im November erwartet. Damals hatte sie zwei Zinsschritte nach oben binnen drei Jahren angepeilt.

Die BoE hatte den Leitzins Anfang November von dem Rekordtief von 0,25 Prozent auf das jetzt gültige Niveau gehoben – der erste Schritt nach oben seit zehn Jahren. Dabei werde es wohl nicht bleiben, sagte Vlieghe. An den Finanzmärkten wird bereits für Mai mit der nächsten Anhebung gerechnet. Notenbankchef Mark Carney hat allerdings jüngst gewarnt, der für März 2019 geplante Rückzug Großbritanniens aus der EU bleibe eine „Quelle der Unsicherheit“ für den Konjunkturausblick. 

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