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Bank of Japan Japans Notenbank hält Geldpolitik stabil

Die Bank of Japan hält den Schlüsselzins bei minus 0,1 Prozent. Mit einer großen zweiten Pandemie-Welle in Asien rechnet der Notenbankchef nicht.
15.07.2020 - 10:33 Uhr Kommentieren
Die Zentralbank hat auch eine neue Konjunkturprognose vorgelegt. Quelle: AFP
Bank of Japan

Die Zentralbank hat auch eine neue Konjunkturprognose vorgelegt.

(Foto: AFP)

Tokio Japans Notenbank hält nach den massiven Stützungsschritten der vergangenen Monate ihre Geldpolitik stabil. Wie allgemein erwartet beließen die Währungshüter am Mittwoch den Strafzins auf Einlagen der Geschäftsbanken bei minus 0,1 Prozent. Der Zielwert für die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen soll weiter bei null Prozent liegen.

Die Bank von Japan rechnet damit, dass sich die Wirtschaft des Landes nach dem Corona-bedingten Einbruch nun allmählich wieder berappelt. Sie hält sich jedoch mit Blick auf die Auswirkungen der Pandemie auf die Konjunktur bereit, nötigenfalls zusätzliche Erleichterungen „ohne zu zögern“ zu erlassen.

„Japans Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, die recht schnell erscheint“, sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda. Aber dies liege an dem starken Konjunkturrückgang. „Ich bin nicht so optimistisch zu denken, dass die Erholung in diesem Tempo anhält.“ Sie werde eher moderat ausfallen. Dienstleistungssektoren, etwa der Sportbereich und Veranstaltungen, würden nicht so leicht zu den Vorkrisenniveaus zurückkehren. Mit einer großen zweiten Pandemie-Welle in Asien, einschließlich Japan, rechnet Kuroda nicht.

Die Zentralbank legte auch neue Konjunkturprognosen vor. Sie erwartet nun, dass die Wirtschaft im laufenden Fiskaljahr, das im März 2021 endet, um 4,7 Prozent schrumpft. Noch im April hatte sie einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zwischen drei und fünf Prozent prognostiziert. Für das darauffolgende Fiskaljahr sagt sie dagegen ein Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent voraus.

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    Im Kampf gegen die Virus-Pandemie hatte Japans Notenbank im März und im April ihre Geldschleusen sperrangelweit geöffnet. Dabei konzentrierte sie sich auf Schritte zur Beruhigung der Märkte und zur Entlastung von Unternehmen, die durch die Pandemie in Liquiditätsprobleme gerieten. Unter anderem wurde die Programme zum Ankauf von Firmenanleihen und risikoreichen Anlagen wie börsengehandelte Fonds (ETFs) deutlich ausgeweitet. Dazu legte die Notenbank ein neues Kreditprogramm auf, um die Darlehensvergabe an die von der Krise betroffenen Firmen anzuschieben.

    Mehr: Schlechtestes Quartal seit 2008 – Weltgrößter Pensionsfonds aus Japan steht unter Druck.

    • rtr
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