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Baugewerbe Deutsche Baufirmen feiern Rekordaufträge

Der Wert der Bestellungen ist 8,1 Prozent höher als 2018. Vor allem die Nachfrage am Wohnungsbau ist besonders hoch, während der öffentliche Bau schwächelt.
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Der Straßenbau liegt trotz des Investitionshochlaufs nominal im Minus. Quelle: dpa
Baugewerbe

Der Straßenbau liegt trotz des Investitionshochlaufs nominal im Minus.

(Foto: dpa)

Wiesbaden, Berlin Die Betriebe des deutschen Bauhauptgewerbes haben im Mai so hohe Aufträge erhalten wie noch nie zuvor in diesem Monat. Mit 7,5 Milliarden Euro lag der Wert der Bestellungen 8,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete.

Die Unternehmen profitieren dabei erheblich von den stark gestiegenen Preisen für Bauleistungen. Der um Preisveränderungen und Arbeitstag-Effekte bereinigte Umfang der neuen Aufträge lag 2,1 Prozent unter dem Wert aus dem Mai 2018. Auch schwächte sich das Wachstum im Vergleich zu den sehr starken Vormonaten ab.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres stiegen die Auftragswerte in der Jahresfrist sogar um 12,6 Prozent. Bereinigt waren es noch 5,4 Prozent. Während die Nachfrage am Wohnungsbau ungebrochen hoch ist, schwächelt der öffentliche Bau, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin berichtete. Trotz des Investitionshochlaufs des Bundes liege insbesondere der Straßenbau im Jahresvergleich nominal im Minus, erklärte Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel. Man habe aber auch inzwischen ein sehr hohes Auftragsniveau erreicht. Nach Verbandsangaben reichen die vorhandenen Aufträge für 4,3 Monate Auslastung. Im Mai 2018 hatte dieser Wert 4,2 Jahre betragen.

Mehr: Die deutsche Industrie schein sich von der Konjunkturabkühlung wieder erholt zu haben. Globale Probleme machen den Unternehmen jedoch zu schaffen.

Finance Briefing
  • dpa
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