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Beige Book US-Notenbank berichtet von angespannter Lage am Arbeitsmarkt

Der US-Wirtschaft fällt es zunehmend schwer, freie Stellen zu besetzen. Das geht aus dem Fed-Konjunkturbericht namens „Beige Book“ hervor.
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Der Fed-Chef betonte zuletzt, dass seine Institution flexibel bei Zinsschritten sei. Quelle: AFP
Jerome Powell

Der Fed-Chef betonte zuletzt, dass seine Institution flexibel bei Zinsschritten sei.

(Foto: AFP)

WashingtonDie US-Wirtschaft hat zunehmend mit einem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen. Die Firmen hätten Schwierigkeiten, neue Mitarbeiter zu finden, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Notenbank (Fed) hervor. Zugleich stiegen die Löhne und Preise aber in einem moderaten Tempo, heißt es in diesem unter Experten als Beige Book bekannten Papier.

Die Aussichten für die Wirtschaft seien grundsätzlich positiv, aber der Optimismus lasse in vielen Fed-Distrikten nach. Dabei spielten die Schwankungen an den Finanzmärkten, die steigenden kurzfristigen Zinsen, die sinkenden Energiepreise und die zunehmende Unsicherheit beim Handel eine Rolle.

Die US-Industrie hat jüngst deutlich an Schwung verloren. Auf der Zinssitzung im vorigen Monat hatten die Währungshüter den Leitzins das vierte Mal im Jahr 2018 erhöht – auf die aktuelle Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Zugleich signalisierten sie, dass sie 2019 zweimal nachlegen wollen.

Allerdings mehrten sich zuletzt Stimmen, die für eine Zinspause warben. So signalisierte US-Notenbankchef Jerome Powell Flexibilität bei der Zinspolitik und betonte, die Notenbank sei nicht auf eine bestimmte Anzahl von Erhöhungen festgelegt.

Der teilweise Regierungsstillstand spielte zum Zeitpunkt der Datenerhebung nur eine geringe Rolle, lediglich die Fed von Chicago berichtete von Schwierigkeiten insbesondere in der Agrarwirtschaft. Der Stillstand begann am 22. Dezember, als sich US-Präsident Donald Trump weigerte, die Finanzierung der Bundesregierung freizugeben, solange er nicht Geld für den Bau einer Grenzmauer erhält.

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