Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Berenbergs Zinswende-Tracker Steigende Zinsen werden noch wahrscheinlicher

Der Frühindikator der Privatbank Berenberg zeigt zum zweiten Mal in Folge steigende Zinsen an. Grund ist der leichte Rendite-Anstieg von Staatsanleihen
Kommentieren
Der Frühindikator des Geldhauses deutet auf eine Zinswende hin. Quelle: PR
Gebäude der Berenberg Bank

Der Frühindikator des Geldhauses deutet auf eine Zinswende hin.

(Foto: PR)

FrankfurtDer Mai-Wert von der Privatbank Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG berechnete „Zinswende-Tracker“ bleibt erstmals seit seiner Berechnung an zwei aufeinander folgenden Monaten im positiven Bereich. Es werden damit steigende Zinsen signalisiert. Zugleich liegt der Indikator mit 14 Prozent immerhin acht Prozentpunkte über dem Vormonats- und sieben Prozentpunkte oberhalb des bislang höchsten Wertes aus dem Februar 2018.

„Der leichte Anstieg bei den Renditen Staatsanleihen sowie im Bereich der Bank- und Unternehmensanleihen hält unseren Composite-Indikator den zweiten Monat in Folge im positiven Bereich,“ so die Analysten Philipp Jäger, Helge Schunck und Timo Segieth. „Wenig Bewegung im Vergleich zum Vormonat gab es unterdessen bei den Zinsen von Einlagen und Krediten“, führen sie weiter aus.

Das Fixed Income Research von Berenberg berechnet basierend auf einer Auswahl von 65 verschiedenen Zinsmaßen aus der Eurozone insgesamt 260 Zinssignale für steigende bzw. fallende Zinsen. Diese werden anschließend gewichtet (zumeist nach BIP-Anteilen) und zu einem Composite-Indikator aggregiert. Sein Wert bewegt sich zwischen -100 Prozent (alle Zinssignale zeigen fallende Zinsen) und +100 Prozent (alle Signale zeigen steigende Zinsen). Der Index wird seit Januar 2015 berechnet.

Von Bloomberg befragte Analysten erwarten die 2-jährigen Bundrenditen Ende 2018 bei -0,38 Prozent und 10-jährigen bei 0.95 Prozent.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • Bloomberg
Startseite

0 Kommentare zu "Berenbergs Zinswende-Tracker : Steigende Zinsen werden noch wahrscheinlicher"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.