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Europäische Zentralbank in Frankfurt

Die mangelnde Transparenz der Währungshüter ist schon mehrfach kritisiert worden.

(Foto: dpa)

Premium Bericht zur Finanzaufsicht Rechnungsprüfer kritisieren Mängel bei der EZB

Seit 2014 beaufsichtigt die EZB die größten Banken im Euro-Raum. Der Europäische Rechnungshof hat nun Schwachstellen ausgemacht, vor allem bei der Krisenbewertung. Es mangele den Aufsehern an objektiven Kriterien.
16.01.2018 - 17:51 Uhr

Frankfurt Wenn eine Bank kurz vor der Pleite steht, dann ist schnelles Handeln angesagt. In der Finanzkrise 2008 mussten Entscheidungen häufig an einem einzigen Wochenende getroffen werden – manchmal mitten in der Nacht auf Montag, bevor die Börse wieder aufmacht. Besonders groß wird der Handlungsdruck für Aufseher und Notenbanken, wenn – wie 2008 – nicht nur eine einzelne Bank ums Überleben kämpft, sondern gleich das ganze Finanzsystem. Timothy Geithner, der die Krise als New-York-Chef der US-Notenbank (Fed) durchlebt hat, bietet heute dafür sogar Trainingsprogramme an der Universität Yale an.

Ist die Europäische Zentralbank (EZB) solchen Stresssituationen gewachsen? Der Europäische Rechnungshof meldet nach einer Prüfung der Finanzaufsicht der EZB deutliche Zweifel an. Seit Ende 2014 beaufsichtigt die EZB die größten – und damit potenziell gefährlichsten – Banken im Euro-Raum. Zu den über 100 Konzernen gehören in Deutschland unter anderem die Deutsche Bank und die Commerzbank.

„Wir können die Effizienz des EZB-Krisenmanagements nicht umfassend einschätzen.“ Quelle: Reuters
Kevin Cardiff vom Europäischem Rechnungshof

„Wir können die Effizienz des EZB-Krisenmanagements nicht umfassend einschätzen.“

(Foto: Reuters)

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